hoelleNicht nur im Leben sind Todsünden Taten die man nicht tun sollte, sondern auch beim bloggen gibt es Todsünden. Ganz wie es die biblischen Vorbilder uns zeigen.

In der Bibel bei 6:16-19 steht geschrieben, „Diese sechs Stücke hasst der HERR, und sieben sind seiner Seele ein Gräuel: (1) stolze Augen, (2) falsche Zunge, (3) Hände, die unschuldiges Blut vergießen, (4) ein Herz, das böse Pläne schmiedet, (5) Füße, die schnell zum Bösen laufen, (6) ein falscher Zeuge, der Lügen ausspricht, und (7) wer Zwietracht zwischen Brüder wirft“. So steht es in der Bibel. Übersetzt sind das Stolz, Neid, Völlerei, Lust, Zorn, Neid, und Faulheit.

  1. Todsünde 1: Hochmut

    Wenn man bloggt, darf man nie hochmütig, überheblich, eingebildet oder arrogant sein.
    Dazu gehören zum Beispiel immer nur von seinem besten und schönsten Blog rumprollen. Das kommt irgendwann als aufdringlich rüber und dann werden die Leser abwandern.
    Auch sollte man sich für die Kommentare bedanken. Nichts ist schlimmer, als wenn Leser sich die Mühe machen, einen echten Kommentar zu schreiben und dann gibt’s keine Reaktion vom Blogger. Ungeliebt gefühlte Leser wandern ab. Eine Gute kommentier Umgebung zeigt auch, dass der Blog lebt. Natürlich müsst ihr keine Antworten bei Kommentare wie „Geil“, „Einverstanden“ oder „Word“ machen – das wäre auch ein Overkill.

  2. Todsünde 2: Geiz

    Geiz ist nicht umsonst eine Todsünde. Wer geizig ist beim Bloggen, der macht seinen eigenen Blog langweilig.
    Also geizt nicht mit Links (zu eigenen oder fremden Beiträgen),
    geizt nicht mit Bilder,
    geizt nicht mit Videos,
    geizt auch nicht mit eurem Feed und kürzt ihn.

    Ich persönlich hasse gekürzte Feeds, keine Verlinkung zu anderen Blogs und nur kilometerlange Textblöcke. So ein Blog verliert mich und viele andere Leser.

  3. Todsünde 3: Wollust

    Unter Wollust verstehe ich jetzt nicht die sexuelle Art und Weise. Keine Ahnung wie man mit einem Blog eine Sexorgie haben kann ;P

    Nein ich mein hier den Punkt „Weniger ist mehr“. Erinnert ihr euch noch an die ersten Webseiten im Internet so um 1995 rum? Jede Seite war überladen mit animierten Gifs, Augenkrebsfarben, Blinki-blinki Effekten. Also wer ein Blogdesign sich aussucht oder programmiert, sollte es nicht übertreiben mit Effekten, Farben und Grafiken. Hier gilt ganz eindeutig weniger ist Mehr.

    Auch ein Blogpost wo jedes Wort verlinkt ist, ist doof. Denn das sind Spamposts oder uralte SEO-Beiträge. Also, seit so ausschweifend wie möglich und so geizig wie möglich – dies sollte sich in Waage halten.

  4. Todsünde 4: Zorn

    Wenn man Zornig ist, sollte man nicht bloggen.
    Denn wer zornig bloggt, ignoriert sicher nicht nur alle Rechtschreiberegeln und Grammatikregeln sondern wird auch beleidigend und ausfällig. Das kann nicht nur Leser vertreiben, sondern auch zu einem bösen Rechtsstreit ausarten.

    Also schreibt immer in einem ruhigen Gemütszustand. Beachtet (wenn möglichst) viele der Rechtschreiberegeln und schreibt immer nett und freundlich. Auch nette Texte können scharf geschrieben sein ohne RUMGEBRÜLLTE Texte.

  5. Todsünde 5: Völlerei

    Kilometerlange Sidebars, Blogtexte mit 50000 Zeichen, das alles sollte man auf jeden Fall zu vermeiden. Der Mensch ist ein sehr faules Wesen. Zuviel Text oder Dinge die er Suchen muss, vertreiben ihn. Das betrifft nicht nur den eigentlichen Blogtext, sondern auch die Menustruktur und die einzelnen Seiten.

  6. Todsünde 6: Neid

    Ich bekomme täglich dutzende eMails, wo andere Blogger um Aufmerksamkeit betteln. Entweder möchten diese Blogger, dass ich sie mal in einem meiner Blogbeiträge erwähne oder sie betteln um einen Link. Das ist ziemlich nerv tötend und verleitet mich höchstens dazu, dass ich mal negativ über sie berichte.

    Ebenfalls sollte man nicht andere Blogger fertig machen, nur weil ihr Blog besser läuft als der Eigene. Freut euch mit diesen Bloggern und schaut was sie besser machen als ihr selbst. Man kann von allen Konkurrenten was lernen – wer aber vor Neid zerfressen ist – der merkt das nicht.

  7. Todsünde 7: Faulheit

    Jeder Blogger sollte nicht Faul sein den so was killt den Blog. Also bloggt regelmässig nicht nur 1x im Monat mit halbjährlichen Pausen dazwischen. Versucht mindestens 1-2 Blogbeiträge pro Woche zu schreiben und wenn das nicht geht, dann mindestens 4 pro Monat. Dann sieht nämlich der Leser, dass der Blog lebt und wird nicht abwandern.
    Gebt euch auch beim bloggen Mühe. 1 Link, 1 Video ohne Text ist auch nicht so das Wahre. Schreibt lieber noch was persönliches dazu – das sieht schöner aus (Das zählt das natürlich nicht für reine Video-, Bilderblogs)

Das sind also die 7 Todsünden die ein Blogger beim bloggen machen kann. Ich weiss es ist nicht einfach, diese Sünden nicht zu begehen. Aber versucht es wenigstens. Den alles was ihr auf euren Blogs tut, hat auswirkungen.
Denkt immer daran, dass der nächste Blog nur 1 Klick entfernt ist.

Über

Eric-Oliver Mächler

Seit 2005 bin ich ein aktiver Blogger. Ich kenne die Kniffe und die Tricks um einen Blog erfolgreich zu machen. Hier gebe ich diese kleinen Tricks gerne weiter und freue mich, wenn ich euch helfen kann. Hier erfährt man mehr über mich.

4 Kommentare

  • Auf den Punkt gebracht. Aber inpunkto grammatikalische Rechtschreibungssündenfreiheit musst du zunächst selbst ran und das überflüssige komma aus deinem About entfernen … das hinter Tricks. 😉

    • Hoi Jörg, danke für dein Kommentar. Ja ich weiss ich steh seit Jahrzehnte mit der Grammatik und Orthographie auf Kriegsfuss. Das wird wohl immer mein Thema und meine Todsünde sein

  • Schöne Zusammenfassung, sehe ich auch so.

    Was den Zorn angeht kann ich nur sagen: Ich finde es nicht schlimm, emotionsgeladen zu schreiben, das ist meist eine gute textliche Grundlage. Aber dann sollte man mit Abstand (und Duden) den Text nochmal überarbeiten. 🙂

  • Du hast da schon einiges aufgezählt was wichtig ist. Ich stimme dir da zu. Woran ich noch glaube ist, dass man eine Menge Leidenschaft mitbringen muss um ein erfolgreicher Blogger zu werden. Es muss einem „einfach liegen“ und gefallen. Man muss richtig Bock auf schreiben haben. Wenn das gegeben ist, ist die Hälfte der Miete schon eingefahren! 🙂

    Grüße Martin

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