blog-typenWie ich ja schon öfters sagte, zu einem gesunden Social-Media Marketing-Mix gehört auch ein Blog. Bevor man aber als Unternehmen einen Corporate Blog starten kann, braucht man dafür ein gutes Konzept. Und genau hier gibt’s oft die grössten Probleme.
Der Chef möchte nämlich möglichst schnell Erfolge sehen, ein Social Media Beauftragter möchte aber zuerst ein gutes Konzept griff bereit haben und die PR & Marketingabteilung möchte natürlich auch kräftig mitmischen. Man kann also sagen, die Gefahr, dass zu viele Köche hier den Brei verderben ist vor allem am Anfang eines Corporate Blog sehr hoch.

Nun bekomme ich oft Anfragen von Corporate Blog interessierten Firmen, die gerne wissen wollen, was für Corporate Blog Typen es gibt. Aus diesem Grund habe ich jetzt mal die wichtigsten Corporate Blog Typen aufgeschrieben.

  1. CEO-Blog: Beim CEO-Blog schreibt der Chef noch selbst. Er zeigt damit seine Fachwissen, seine Erfahrung und seine Bereitschaft zum transparenten Dialog. Als Thema kann er eigentlich alles nehmen was er gerade so erlebt hat oder plant oder tat. Als Kopf eines Unternehmen ist es natürlich als Leser spannend, was er so macht und tut.
  2. News-Blog: Beim News Blog schreibt man über allerlei News in der Firma. Wenn neue Leute hinzukommen oder wieder gehen, über neue Produkte oder Events. Der News-Blog ist das direkte Fenster zum Unternehmen und man sieht sehr schön, was den dort gerade so abläuft.
  3. Kampagnen-Blog: Dies ist eigentlich ein reiner Marketing Blog. Man benützt ihn wenn man ein neues Produkt starten möchte, eine neue Abteilung aufbaut oder sich sonst wie neu erfinden tut. Diese Blogs haben dann nur 1 Thema und sind mehr Landingpage als wirklicher Langzeitblog.
  4. Themen-Blog: Der Themenblog ist eine ziemlich populäre Lösung für ein Unternehmen. Er schreibt da über seine Kernkompetent. Ein Gärtner schreibt dabei über die vielfallt der Botanik. Ein Transportunternehmen über seine Touren, Cars und dem Transportunternehmen und so weiter. Die Firma zeigt also hier seine Kompetenz und lässt seine Leser daran teilhaben. Es geht hier weniger um die Selbstbeweihräucherung sondern ums zeigen des Know-Hows. Man findet also so seine Kunden indirekt, in dem man die potentielle Kunden von seinem Wissen überzeugt.
  5. Produkt-Blog: Diese Art wird oft bei Start-UPs angewandt. Das neue Unternehmen schreibt darum nur über seine eigenen Produkte und hilft damit diese bekannter zu machen. Leider ist damit der Themenradius sehr eingeschränkt, warum ich von diesem Blog-Typ eher abrate.
  6. Lehrlings-Blog: Ein Unternehmen die oft Lehrlinge ausbildet, kennt das Problem der Lehrlingssuche. Mit einem Lehrlingsblog können Lehrlinge direkt selbst über ihre Erfahrungen und Ausbildung und ihren Lehrmeister bloggen. Sie zeigen also anderen potentiellen Lehrstellensuchenden was sie hier erwarten wird und macht so hoffentlich Lust auf diese Ausbildung.
  7. Karriere-Blog: Hier kann die Personalabteilung regelmässig über Karrieremöglichkeiten, Weiterbildungsmassnahmen berichten und über freie Stellen informieren. Dieser Blogtyp ist wieder etwas für eher grössere Unternehmen, die auch regelmässig HR Futter für diesen Blog-Typ haben.
  8. Service-Blog: Wenn ein Unternehmen eine Dienstleistung anbietet und viele Kunden hat, dann ist dieser Blog eine gute Idee. Mit einem Service-Blog werden häufig auftretende Fragen via Blogpost geklärt. So kann der Support immer auf diesen Blog verweisen, wenn Fragen bei diesem eintreffen. Man kann diese Links dann auch via Social Media teilen. Durch einen gut geführten Service-Blog steigt auch die Kundenzufriedenheit, den für jedes Problem gibt’s dort hoffentlich eine gute Lösung. Und das fördert am Schluss auch die Absatzzahlen.

Nun das waren nun die verschiedenen Corporate Blog Typen. Nun oft ist es so, dass ein Corporate Blog eine Mischung dieser verschiedenen Blogtypen ist. Den wie immer gilt, ein Corporate Blog darf NIE langweilig sein, sonst wandern die Leser ab.

Schlussendlich muss man sagen, dass diese aufgezählten Blog-Typen nur ein Art Leitfaden sind. Da jedes Unternehmen anders ist und andere Mitarbeiter und Kunden besitzt, funktioniert auch jeder Blog anders. Wie schon öfters gesagt, muss man ein Blog regelmässig überprüfen und konzeptionell anpassen – aber dann hat man viele Jahre grosse Freude daran.

Wie immer denkt daran – den grössten Fehler den man beim Bloggen machen kann, ist es nicht zu versuchen ! Also viel Spass mit eurem Corporate Blog.

Über

Eric-Oliver Mächler

Seit 2005 bin ich ein aktiver Blogger. Ich kenne die Kniffe und die Tricks um einen Blog erfolgreich zu machen. Hier gebe ich diese kleinen Tricks gerne weiter und freue mich, wenn ich euch helfen kann. Hier erfährt man mehr über mich.

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