pistoleEgal ob wir für ein Unternehmen bloggen oder einen eigenen Foodblog, Fashionblog oder ein kleiner Privatblog schreiben, wir haben alle die gleichen Probleme. So gibt’s Zeiten wo wir alle mal denken „Hilfe! Mein Blog bringt mich noch mal um“. Wir sind dann entweder total überfordert, weil der Chef oder wir selbst uns im Nacken sitzen weil die Deadline für den neuen Blogbeitrag schon in wenigen Stunden abläuft, oder weil wir so viele Kommentare zu bearbeiten haben, so dass wir nicht mehr nachkommen.

Das Ganze ist ganz natürlich und passiert uns allen immer mal wieder. Nur muss man dann genau wissen, was man dagegen tun sollte. Denn es gibt nichts tödlicheres für ein Blog, als wenn der Blogger unmotiviert ist und einen Hass auf den Blog entwickelt.

Ich habe dies schon oft erlebt und versuche euch hier ein paar Tricks zu geben, wie man sich aus diesem Tief wieder herausreisst.

Schreibblockade

Wenn ich nicht weiss, was ich schreiben soll, dann lese ich das gute alte Totbaummedium genannt Zeitung. Oder ich geh in die Digitale Welt und lese dort die Newsportale. In der heutigen Zeit findet man dort immer wieder was, worüber man bloggen kann. Ich persönlich schreibe dann über irgend etwas was mich gerade nervt. zB den 1000 Journalistenfurz, dass Facebook ausstirbt, Moralapostel die beim bescheissen erwischt werden, Politiker die eine neue Idee haben um das Volk im Stil von Herr der Ringe zu knechten.
Natürlich kann ein Technikblogger nicht gut über Politiker schreiben, aber für jede Blognische gibt’s auch andere die darüber schreiben. Findet diese!

Motivationsantrieb versagt

Wenn man keine Lust hat, was zu schreiben, ist das ziemlich doof. Hat man noch Zeit bis zur Deadline dann geht raus unternehmt was. Wenn ihr aber für eine Firma schreiben müsst, dann stellt euch an die Kaffe-Nische wo der Kaffeeautomaten steht. Dort wird oft und viel getratscht. Und wenn man dann die neuesten Tratschgeschichte aus dem Unternehmen hört, findet man garantiert etwas zum schreiben.
Wenn man aber komplett keine Lust mehr auf den Blog hat, dann macht lieber eine Pause. Geht dann in die Ferien, unternehmt was, pflegt euer Offline-Leben. Tut einfach etwas um euch abzulenken und denkt nicht an euer Blog. So eine Pause kann wenige Tage dauern bis aber auch Wochen/Monate. Jeder Blog wird so eine Pause überleben, wenn ihr die Pause euren Lesern gut begründet. Natürlich fällt bei einer zu langen Pause irgendwann der SEO Wert, aber der sollte eh nebensächlich sein, da man ja für den Leser schreibt nicht für die Suchmaschine.

Shitstorm

Es kann sein, dass ein Blog so polemisch geschrieben wird, dass man irgendwann einen kleinen Shitstorm vor der Haustüre hat. Das ist nicht schlimm, den im deutschsprachigen Raum gab es bisher KEINEN wirklichen Shitstorm, über den man sich Sorgen müsste. Bisher waren alles nur Shitstörmchen und angeregt von ein paar Wenigen.
Aber ob natürlicher Shitstorm oder laues Shitwindchen oder gekaufter Corporate Shitstorm, die Reaktion auf so ein unerfreulicher Event ist immer gleich. Reagiert freundlich, analysiert die Kritik, findet die Fehler und macht es besser und lässt eure Community an der Entwicklung teilhaben.

Finanziell

Wenn man aber Probleme mit dem Finanziellen hat und der Blog zu teuer ist, dann müsst ihr da ganz sachlich herangehen. Wenn ihr für eure Hardware 20’000 CHF zahlt, und das nur für einen Blog ist das wirklich ein wenig übertrieben. Wenn eine Firma mal die Kosten des Blogs zusammenrechnete (Hier habe ich mal eine kleine Milchbüechlirechnung dazu aufgestellt) und der Chef findet das sei zu teuer, auch dann braucht es eine Analyse. Zu teure Hardware kann man mit einem Serverumzug lösen. Wenn der Chef findet dass der Blog zu teuer ist und er nichts bringt, dann rechnet ihm mal den Gewinn vor. Immerhin solltet ihr ja ein Besuchertracking installiert haben, evtl könnt ihr sogar die Conversion berechnen, Social Media Impact solltet ihr ja auch sehen und dann präsentiert ihm diese Zahlen.

Keine Leser

Wenn ihr total Demotiviert seid, weil keine Besucher auf euren Blog kommen, dann müsst ihr das Ganze mal analysieren. Evtl schreibt ihr ja am Leser vorbei, habt eine zu enge Themen-Nische, oder ihr schreibt einfach „scheisse“. Sucht die Fehler, fragt eure Freunde und macht es besser.

So ihr seht nun es gibt viele Dinge, die uns Bloggern das Gefühl geben, dass wir vom Blog umgebracht werden. Meistens können wir das Gefühl aber durch eine Analyse mildern bis verschwinden lassen. Und dann denkt man auch nicht mehr „Hilfe, Mein Blog bringt mich noch mal um“ – Versprochen….

Über

Eric-Oliver Mächler

Seit 2005 bin ich ein aktiver Blogger. Ich kenne die Kniffe und die Tricks um einen Blog erfolgreich zu machen. Hier gebe ich diese kleinen Tricks gerne weiter und freue mich, wenn ich euch helfen kann. Hier erfährt man mehr über mich.

2 Kommentare

  • Hi Eric,
    interessante und nützliche Tipps hast du hier zusammengefasst. Auch hier habe hin und wieder Startschwierigkeiten und kämpfe immer dagegen an, was ja auch meistens zu klappen scheint. Wenn ich gar keinen Block auf das Bloggen habe, dann zocke ich meine Browsergames oder bin in den Social Networks aktiv, was ich aber ohnehin schon bin :).

    Es gibt viele Wege, die nach Rom führen und da muss man schauen, ob man nicht schon vielleicht über eine Problemlösung gestolpert ist.

Hinterlass einen Kommentar