Gestern, Heute, Morgen überall fangt für viele ehemaligen Maturanden der wirkliche Ernst des Lebens an – ihr Studium beginnt nämlich. Das ist nicht nur ein Wechsel vom kleinen Schüler zum Erwachsenen, sondern auch der Start in die Zukunft. Früher wars egal, wenn die Schüler ein paar Stunden geschwänzt haben, tut das aber ein Student und er versaut die Prüfungen – dann wars dann für Ihn.

Ein durchschnittliches Studium dauert 3-4 Jahre und dann muss sich der Student seinen Platz in der grossen weiten und bösen Welt selber suchen. Das ist nicht einfach, vor allem wenn jährlich viele tausend gut ausgebildete Studenten den Weg in die Arbeitswelt suchen müssen. Sie alle haben das Gleiche studiert, den gleichen Stoff intus und müssen sich als Erstes gegen die Konkurrenz durchsetzen. Meistens gelingt das nur denjenigen die sich am besten präsentieren können. Wer im Einheitsbrei mitschwimmt, wird nicht wahrgenommen und so ist die Jobchance wohl eher ein Jobzufall.

Aber wie präsentiert man sich denn am Besten?

Nun ich will hier nicht sagen, dass nur gute Noten den Weg ebnen (das sollte logisch sein), nein auch wer sich als Experte positioniert hat hier gute Chancen. Nicht nur das Wissen ist wichtig, sondern auch die Fähigkeit des logischen Denkens oder die Fähigkeit die Fakten in Verbindung miteinander zu bringen.

Jetzt ist der richtige Zeitpunkt für Studenten gekommen um mit einem eigenen Blog anzufangen

Für alle die heute mit dem Studium beginnen, ist jetzt der richtige Zeitpunkt gekommen um anzufangen zu bloggen. Ihr habt jetzt 3-4 Jahre Zeit euch der Welt als Experte und Wissbegierigen jungen Menschen zu präsentieren. Ihr habt jetzt genug Zeit einen eigenen Blog von NULL aufzubauen und wenn ihr dann fertig mit dem Studium seid, habt ihr eine gute Referenz.

Natürlich solltet ihr nicht die Bilder eurer nächtlichen Party-Exzesse dort posten (Die Unterhose auf dem Kopf als Bild ist weniger Lustig als es klingt und abschreckend für die HR Leute)- ebenfalls solltet ihr auch nichts von euren Faulen-Zeiten erzählen, wo ihr anstatt lernen tut lieber am Gamen seid (ausser ihr seid Gamedesigner Studenten)

Ich hoffe die wenigsten Studenten suchen sich heute eine Studienrichtung aus, weil sie schnell und einfach abzuschliessen sind – oder? Ich hoffe die meisten Studenten suchen sich ihre Studienrichtung aus, weil sie das Thema interessiert und nicht nur weil es einfach ist und man evtl in 5 Jahren 100’000 CHF Monatslohn hat. Die Studenten bringen also nicht nur die Freude mit, sondern auch ein kleines Vorwissen. Und hier kann man gut mit seinem Blog starten.

Schreibt warum ihr euch für dieses Studium entschieden habt:

  • Schreibt darüber was ihr bereits wisst – ein IT’ler wird vermutlich schon Programmieren können
  • Zeigt was ihr bereits könnt
  • Zeigt was ihr gelernt habt
  • Zeigt wo ihr euer Wissen bereits eingesetzt habt
  • Berichtet über eure Praktikas
  • Startet eigene Projekte basierend auf eurem Wissen
  • Seit kreativ
  • Seit einzigartig

Studenten haben jetzt 3-4 Jahre Zeit und können in aller Ruhe ihren Blog auf-, und ausbauen. Sie stehen jetzt nicht unter Zeitdruck sondern können schön Schritt für Schritt gehen. Planen, ausführen und darüber Berichten. Wie ihr wisst, dauert es eine gewisse Zeit bis man einen Blog hat der wirklich seinem Namen gerecht wird. Ein Blog braucht guten und klaren Inhalt und nicht nur 2-3 Texte.

Wenn dann die Studenten nach 3-4 Jahren mit ihrem Studium fertig sind, dann haben sie ein schönes Instrument in der Hand. Überall wo sie sich bewerben, können sie den Blog angeben und die Firma weiss genau worauf sie sich einlassen. Die Chancen sind so auch viel grösser zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen zu werden – da die HR’ler bereits herausfinden können, ob der Stellensuchende zu der Firma passt. Ihr habt euch also mit eurem Blog eine Marke aufgebaut, die euch den Einstieg ins Berufsleben erleichtern wird.

Bloggende Studenten sind also mit einem Blog im Vorteil zu ihren ehemaligen Nichtblogger / Mitstudenten.

Also liebe Studenten, ihr wisst nun, warum jetzt der richtige Zeitpunkt gekommen ist um mit einem Blog anzufangen.

Viel Glück und Ausdauer bei eurem neuen Studium.

Über

Eric-Oliver Mächler

Seit 2005 bin ich ein aktiver Blogger. Ich kenne die Kniffe und die Tricks um einen Blog erfolgreich zu machen. Hier gebe ich diese kleinen Tricks gerne weiter und freue mich, wenn ich euch helfen kann. Hier erfährt man mehr über mich.

2 Kommentare

  • Um es ganz allgemein zu sagen:

    Stellt man eine Alleinstellungsmerkmal der breiten Masse zur Verfügung, dann verliert es auch den Status der Exklusivität.

    Auch wenn Ich deine Idee gut finde und die Meinung gut nachvollziehen kann, entstünde folgendes Problem:
    Du sprichst vom „Vorteil zu ihren ehemaligen Mitstudenten“. Durch den Plural von Student „Warum Stundenten anfangen sollten…“, richtet sich deine Info ja an alle Studenten. Wenn alle Studenten bloggen würden, gäbe es untereinander auch keinen Vorteil mehr.

    Klar, nicht alle Studenten werden diesen Artikel lesen und bloggen. Aber dein Ziel widerspricht der Ansprache an ALLE Stundenten.

    Liebe Grüße
    Max

    • Hoi Max, danke für dein kommentar. nun ich seh das nicht ganz so, jeder mensch hat ein anderen background, ein anderes wissen und eine andere sicht auf die dinge. und genau das überträgt sich ja auch auf einen blog. ein blog ist was persönliches, wenn man durchgeschliffene und immer die gleichen texte lesen will, sollte man eine zeitung aufschlagen. in einem blog aber wird das „sein“ des bloggers sehr gut sichtbar und so kann ein chef oder hr-heini sehr schnell und einfach sehen, ob der kandidat zu der firma und der stelle passt.

      natürlich ist dieser unterschied nicht mehr da, wenn die studenten auf einmal nur noch pr texte schreiben würden und sich nicht mehr einbringen. aber das muss ich hier nicht gross erwähnen, weil ein blog ohen persönlichkeit eben tot ist und bald ohne leser dasteht…

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