Egal in welchem Beruf man steckt, ob man Blogger ist oder nicht, Networking ist ein Begriff der uns alle angeht. Networken ist ja eigentlich nichts anderes als mit anderen Menschen ins Gespräch zu kommen und eine Verbindung zu etablieren.

Ich war schon an unzähligen Networking Anlässen und da sieht man immer 2 Typen von Menschen auftauchen. Leute die überhaupt kein Problem haben mit der Türe ins Haus zu fallen und allen ihre Visitenkarten aufzudrängen und andere die in der Ecke stehen und eher ruhig sind. Viele Blogger gehören zu der 2. Gruppe.

Ich muss zugeben, dass selbst ich nicht immer gleich gut gelaunt bin und mir auch oft der Einstieg schwerfällt. Und manchmal hats einfach die falschen Leute an diesem Anlass, dass sich ein Networking erübrigt.

Heute möchte ich euch ein paar Tipps geben für einen Gesprächseinstieg:

Initiative ergreifen

Nicht nur an Anlässen trifft man immer wieder auf Networking möglichkeiten, sondern selbst im Bürogebäude ergibt sich solche Möglichkeiten von alleine. Wenn du am Lift stehst, kannst du ja Fragen wohin die Person möchte. Oder wenn du eine Person mehrmals siehst, kannst du ja einfach Fragen „Hallo, So trifft man sich wieder. In welcher Abteilung arbeiten Sie denn?
So ein kleiner Satz kann ein Türöffner für ein interessantes Gespräch sein.

Die Scheu überwinden

Viele Leute sind sehr schüchtern und haben Angst sich zu blamieren. Es ist nunmal eine Tatsache, dass es oft Situationen gibt, wo man sich nichts mehr zu sagen hat. Die dann entstehende Stille ist manchmal schon peinlich. Aber dann sagt man danke, dreht sich um und sucht sich der Nächste aus.

Stell dich vor

Am einfachsten ins Gespräch mit jemand zu kommen, ist sich selbst vorzustellen. „Hallo Ich bin … und mache …, was machen Sie?“ So eine Vorstellung ist anständig und es senkt die Gesprächsbarriere ab. Ich habe schon oft erlebt, dass sich dann die anderen im Umkreis auch vorstellt hat und schon kommt man ins Gespräch.

Hör zu

Das ist für viele Menschen ebenfalls sehr schwierig. Sie brennen richtig innerlich und möchten allen ihre Geschichte erzählen. Damit kommt man aber nicht ins Gespräch, sondern schiesst sich als Gesprächspartner direkt selbst ins Knie. Lass den Gegenüber auch mal reden, lass ihn reden. Gib dem Gegenüber das Gefühl, dass du ihm zuhörst (sag ihm nicht, dass du gerade an die nächste Currywurst denkst). Er fühlt sich dann ernst genommen und du bekommst deine Infos fast umsonst.

Die Mischung machts.

Du musst eine Balance finden zwischen Reden/Frage stellen und Zuhören. Wenn du zuviel Fragst dann wirst du schnell als Plauderi abgestempelt. Und wenn du nur zuhörst denken die anderen, dass du Uninteressiert bist.Ein Gespräch ist ein Geben (Antworten) und Nehmen (Frage stellen)

Fazit

Übrigens es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen, jeder muss seinen Weg finden. Ich persönlich schau mir in einer Networkingrunde immer zuerst alle Menschen genau an, dabei trink ich was um die Kehle zu befeuchten und dann suche ich mir 2-3 Opfer aus Leute die mir Sympathisch rüberkommen. Und manchmal sehe ich niemand der mich interessiert und dann gehe ich wieder nach Hause. Den Networking braucht Zeit und manchmal lohnt es sich auch nicht. Auch das ist Networking – zu entscheiden ob es sich lohnt oder nicht.

Ich hoffe der eine oder andere Leser hat ab sofort weniger Mühe den Einstieg ins Networken zu finden. Den Networken gehört ja in jedes Berufsleben.

Über

Eric-Oliver Mächler

Seit 2005 bin ich ein aktiver Blogger. Ich kenne die Kniffe und die Tricks um einen Blog erfolgreich zu machen. Hier gebe ich diese kleinen Tricks gerne weiter und freue mich, wenn ich euch helfen kann. Hier erfährt man mehr über mich.

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