Ihr habt es sicher schon bemerkt, in den letzten 3 Monaten war es hier eher ruhig. Das hängt damit zusammen, dass ich mich an die wichtigste Regel beim Bloggen gehalten habe. Und zwar lautet die 1. und wichtigste Regel beim Bloggen: „Blogge nur wenn du Lust hast“.

Ja es ist schon wichtig, dass man authentisch schreibt und regelmässig schreibt und noch viele mehr – aber das ist nicht so wichtig wie die 1. Regel. Denn wer unmotiviert schreibt, der schreibt einen Mist und das merken die Leser ziemlich schnell.

Blogge nur wenn du Lust hast
Ich selbst habe Mitte April gemerkt, dass mir langsam keine Themen mehr für den Chefblogger einfallen. Alles hat sich langweilig angefühlt und wiederholen wollte ich mich auch nicht mehr dauernd. Also da merkte ich, dass ich eine Pause brauche und was anderes tun musste. Und so habe ich mein privat Blog reaktiviert und dort wieder frisch fröhlich drauflos gebloggt. Ich habe mich nicht mehr nur auf 1 Thema beschränkt, sondern einfach drauflos geschrieben. Schnell merkte ich, dass sich meine Schreibblockade langsam löste und ich wieder Freude bekommen habe.

Anstatt dass ich euch also mit doofen unmotivierten Konservenbeiträge genervt habe, habe ich mich hier zurückgehalten. Ich habe wirklich nur noch dann was geschrieben, wann ich Lust hatte und wirklich was zu erzählen hatte.

So eine Blog Pause ist nicht schlecht

Ja, viele meiner Leser haben sich an mein hohes Tempo gewöhnt und waren sicher enttäuscht, dass ich nicht mehr (fast) jeden Tag was neues geschrieben habe. Aber schnell hat man sich an meine seltenen Texte gewöhnt und so sind die Zugriffszahlen leicht gesunken. Interessanterweise sind die Besucherzahlen am Tag leicht zurückgegangen, aber dafür stiegen die RSS Anmeldungen und Social Media Likes/Shares an, wie auch die Newsletter Abonnement zahlen. Man sieht also, dass die Leser es sich gemerkt haben, dass seltener was geschrieben wird, aber sie haben einen alternative Verbindungen gesucht, wie sie doch keinen Beitrag verpassen.

Nun vor ein paar Tagen habe ich wieder angefangen zu schreiben und die Zugriffszahlen sind auch bereits wieder am steigen. So sieht man schön, dass eine kleine Blogpause wirklich kein Todesstoss für den Blog ist, sondern es eigentlich nur positive Signale aussendet.

Also wie ihr seht ist diese 1. Regel gar nicht mal so doof – haltet euch daran und ihr werdet an eurem Blog viel Spass haben. Und wenn ihr wirklich mal die Schnauze voll habt, dann geht mehr in die Badi oder Saufen und lasst den Blog in der Ecke liegen. Die Leser danken es euch und ihr habt bald wieder Spass am schreiben.

Über

Eric-Oliver Mächler

Seit 2005 bin ich ein aktiver Blogger. Ich kenne die Kniffe und die Tricks um einen Blog erfolgreich zu machen. Hier gebe ich diese kleinen Tricks gerne weiter und freue mich, wenn ich euch helfen kann. Hier erfährt man mehr über mich.

7 Kommentare

  • Jo, kann man so unterstreichen. Wir haben auf unserer letzten Reise mal nicht live berichtet. Und, es hat weder dem Blog, noch unseren Lesern und schon mal gar nicht uns geschadet. Im Gegenteil, ich denke die Beiträge nach der Reise, die man mit der nötigen Ruhe schreibt, gefallen den Lesern auch viel besser.

    LG Thomas

    PS: Das neue Design ist klasse, gefällt mir richtig gut!

  • Was Du hier schreibst, trifft auf jeden „Hobby-Blogger“ zu. So lange das Bloggen ein Hobby ist, kann man sich den Luxus leisten, zu schreiben wann man will. Ich genieße es, mal einen Monat lang nicht zu schreiben – entweder, weil ich keine Zeit oder Lust habe, oder weil es einfach kein interessantes Thema gibt.

    In dem Moment, wo das Bloggen neben- oder sogar hauptberuflich geschieht, ist Dein Beitrag überhaupt nicht mehr relevant. Für diese Blogger gelten andere Regeln. Aber sie haben ja auch andere Motivationen und andere Ziele.

    • hoi eddy – da bin ich jetzt nicht gleicher meinung wie du. jeder der unmotiviert texte hinklatscht der vertreibt die leser – da ists egal ob es ein privat-blogger ist oder ein corporateblogger. natürlich ist die motivationssuche bei einem corporateblogger anders – aber wenn wirklich keine lust mehr da ist – sollte auch ein unternehmen auf solche schnell-schuss texte verzichten. darum sag ich immer das jede SoMe Abteilung wo auch die Blogs hingehören, von mindestens 2 Leuten betreut werden, dass man auch mal eine Pause machen kann und keine „überdosis“ bekommt. und im notfall ist auch bei einem unternehmen mal 3x pause kein problem – firmen haben meistens 2-3 monate im voraus die beiträge schon geschrieben (wenigstens die firmen/abteilungen die ich betreue oder aufbaute)

  • Hallo Eric,
    so arbeite ich auch schon lange und blogge nur, wenn ich Lust habe. Aktuell sind keine Schreibblockaden in Sicht und ich kann täglich auf meinen Blogprojekten beigehen. Wenn ich keine Lust habe, poste ich lieber im internen Forum und denke an das Bloggen im Hauptblog Internetblogger.de nicht. Wenn ich wieder etwas zu berichten habe, kommt Freude auf und dann bin ich wieder mit von der Partie 🙂

    Auch das mit dem Kommentieren ist ähnlich und ich habe meinen persönlichen Kommentier-Sonntag eingeführt. Wenn ich mich daran halte, kann es mir eine Menge bringen und du fällst heute in die Liste der zu kommentierenden Blogs.

    Also demnach habe ich dieselbe Meinung wie du, immer nur dann im Blog posten, wenn Themen da sind und man Freude empfindet.

    • Ein Kommentier-Sonntag ist eine spannende Idee. Es ist ja leider so, dass man immer weniger Kommentare bekommt, die meisten sind schon mit einem iLike auf FB oder einem Fav auf Twitter überfodert. Ich selbst schau, dass ich mindestens 1-3 Kommentare pro Tag in Blogs hinterlasse. Leider, sieht man in den letzten Jahren immer öfters wiederholungen. Meistens schreibt 1 Blog etwas und 10 andere kopieren den Beitrag. Da ist ist immer schwer zu kommentieren 😛

      p.s schön das du hier mal wieder kommentiert hast 🙂

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