Heute möchte ich mal kurz etwas Spezielles ansprechen und zwar das Marketing. Immer wieder höre ich von KMU und Selbständigen, dass heute Marketing gar nicht mehr wirklich funktioniert, sondern nur sehr teuer ist. Ich muss da immer wieder leicht lachen, denn zum einen haben diese Leute natürlich recht, das klassische Marketing via Zeitung, TV, Radio funktioniert nur noch beschränkt, aber trotzdem sollte man das Marketing nicht abschreiben.

Jeder der ein neuen Blog oder Firma startet kennt das Problem, man stellt sich die Frage „Wie bekomme ich jetzt Leser/Kunden„. Viele denken leider auch heute noch, dass man nur mit den Fingern schnippen muss, damit man viel Geld verdienen kann. Leider ist es aber nicht so einfach. Ausser man hat ein Produkt auf dass die Welt gewartet hat – zum Beispiel das Beamen – dann ist der Erfolg garantiert. Wir alle wissen aber, dass solche Fälle extrem selten sind und normalerweise muss man sich für einen der 3 Wege entscheiden.

Den langsamen Weg

Mit diesem Weg reinvestiert man jeden Gewinn wieder zurück in die Firma. Man geht Schritt-für-Schritt vor und sieht so schön was funktioniert und was nicht. Leider ist dieser Weg auch der langsame Weg und der harte Weg.

Der Weg mit viel Geld

Hat man aber viel Geld auf der Seite, dann kann man man sehr einfach und sehr Kunden gewinnen. Dieser Weg geht ja gerade Siroop. Über die Firma Siroop habe ich ja auch schon berichtet. Laut Medienberichten haben die ein Anfangskapital von 100 Millionen CHF bekommen und das geben sie gerade mit beiden Händen aus. Man sieht überall sehr teure Werbung von ihnen auftauchen und zwar online wie offline. Solange sie diesen Werbedruck aufrecht erhalten werden sie auch Erfolg haben – sobald sie aber damit aufhören – kommt das grosse Erwachen. Wir werden sehen wie Erfolgreich sie dann noch sind.

Der Weg mit den Promis / Influenzer

Ja Influenzer Marketing ist gerade der heisse Scheiss – aber eigentlich gar keine neue Erfindung. Heute heisst das, dann man ein Instagram, Youtube oder Blogger nimmt, sie mit Produkten versorgt und dann so Marketing machen kann. Im Vergleich zu einer teuren Bannerkampagne ist dieser Weg geradezu billig.

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Hier möchte ich als Beispiel die wohl grösste Beschiss-App der Schweiz mit dem Name BLINQ vorstellen. Das ist so eine Flirt App wie Parship oder Tinder. Vor ein paar Jahren sind diese Leute gestartet und haben damals ihre Nähe zu den Medien und den Promis voll ausgespielt. Fast jeden Tag hat irgend ein Cervelat-Promi aus der Schweiz von dieser App vorgeschwärmt. Man wurde richtig „angefixt“ und neugierig gemacht. Natürlich habe ich alter Blogger auch diese App testen wollen. Also habe ich mich angemeldet und mit Facebook verbunden. Nachdem ich alles ausgefüllt habe, sollte das Profil überprüft werden.

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Dazu sagen sie „Normalerweise dauert dies nicht länger als ein paar Stunden. Falls du nicht innerhalb eines Tages akzeptiert wurdest, kann es an deinen Bilder liegen. Dein Gesicht sollte klar ersichtlich sein und du solltest authentisch und freundliche Bilder von dir verwenden.

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Ja ich weiss zwar, dass ich kein Adonis Typ bin – trotzdem sind das schöne Bilder.

Naja zurück zum Thema – seit 2 Jahren warte ich auf die Freischaltung und nichts ist passiert. Oder doch etwas ist passiert – ich werde seit der Anmeldung mit Werbung zugebombt.

Ich habe mich auch mit anderen Usern über diese App unterhalten und bisher kenne ich niemand, der durch die Sperre gekommen ist. Also ausser Spam nichts gewesen, ausser die Firma die hat viel gewonnen. Mit jeder Anmeldung hat sie mehr Daten gewonnen und die sie abspeichern und weiterverkaufen/ weiterverwenden kann.

Hier sieht man also – ich bin auf diese App reingefallen. Ich weiss zum Beispiel noch, dass eine geile Skirennfahrerin von der App geschwärmt hat und in meiner schwachen Stunde wollte ich ihr Profil anschauen und sie evtl anbaggern (träumen darf man ja) 🙂

Also auch dieser Weg funktioniert, man stelle ein paar hübsche Promis / Influenzer hier und die Chance dass die Leute darauf reinfallen ist sehr gross. Es muss ja nicht so eine Beschiss-App sein wie BLINQ sondern kann auch was ganz Seriöses sein wie ein neuer Drink, neue Kosmetik oder so.

Fazit

Also ihr seht es gibt verschiedene Marketing Möglichkeiten und gut gemacht funktioniert es immer noch. Gut am Anfang ist es ein wenig mühsam, aber sobald die Marke/ Produkt im Kopf der Kunden drinn ist, läuft es. Ich denke da an den grössten Marketingstunt der Welt – nämlich die Kirche. Die muss 0 Werbung machen, hat aber immer noch die grösste Followeranzahl von allen.

Also jetzt habt ihr keine Ausrede mehr um euch vor Marketing für euren Blog oder euer Projekt zu drücken – legt los!

Über

Eric-Oliver Mächler

Seit 2005 bin ich ein aktiver Blogger. Ich kenne die Kniffe und die Tricks um einen Blog erfolgreich zu machen. Hier gebe ich diese kleinen Tricks gerne weiter und freue mich, wenn ich euch helfen kann. Hier erfährt man mehr über mich.

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