Als aktiver Blogger schreibt man sehr viel und generiert nicht nur spannende Inhalte sondern auch allerhand Altlasten. Aus diesem Grund lohnt sich ein regelmässiger Blick in den „Rückspiegel“. Dort sollte man dann seinen Blog durchlüften, überflüssiges entfernen und vielleicht auch das Konzept anpassen.

Aus diesem Grund habe ich mal 5 Aufgaben zusammengetragen, die man nicht vergessen sollte.

1: Regelmässige Backups des Blogs (Wöchentlich)

Das ist wohl das Wichtigste das ein Blogger tun muss. Es kann nämlich immer mal was schief gehen und dann verliert man den Inhalt des Blogs. Darum speichert wöchentlich eure Daten (Datenbank und Quellcode). Für das Datenbank Backup gibt’s ein paar gute Plugins (oder ihr macht es selbst via phpMySQL). Und für den Quellcode könnt ihr dafür ja euer FTP Tool benützen.
Je nachdem wie Aktiv ihr seid im Blog, müsst ihr euer Blog mehr als wöchentlich sichern.

2. Tote Links identifizieren und bearbeiten (Monatlich)

Wenn man regelmässig schreibt, dann verlinkt man ja auch hin und wieder auf fremde Blogs/Webseiten. Es ist ziemlich ärgerlich, wenn nun eine dieser Webseiten/ Blogs auf einmal tot ist und man ins leere geschickt wird. Auch kann es passieren, dass man eigene Seiten verschiebt oder löscht – und so hat man auch interne tote Links.

Tote Links sind nicht nur ärgerlich für den Leser sondern können auch dem Suchmaschinen Ranking schaden.

Aus diesem Grund sollte man tote Links identifizieren und dann entweder die Verlinkung aufheben oder mit einer ERROR 301 umleiten.

3. Alte Artikel aktualisieren (Vierteljährlich)

Wenn man nicht nur über aktuelle Themen schreibt sondern auch mal seinen Beruf bloggt. Dann investiert man ja viel Zeit für ein guten Fachartikel. Da wäre es schade, wenn man so einen guten Beitrag untergehen, veralten lässt.
Darum solltet ihr regelmässig eure Fachartikel aktualisieren. So habt ihr, im besten Fall, viele „Jahre“ Freude an euren Artikeln und die Besucher wissen immer wo man sich informieren kann.

4. Blog optimieren. (Vierteljährlich)

Wenn man den Blog regelmässig aktualisiert, vergesst dann die fixierten Elemente nicht (zB Menustruktur, Extraseiten, Aktionsseiten). Möglicherweise generiert eine Kategorie mehr Seitenaufrufe, wenn sich ihre Position in der Navigation
verändert. Vielleicht lohnt es sich auch, den Facebook- und Twitter-Button an einer anderen Stelle zu platzieren. Solche und ähnliche Theorien sollten Blogger mithilfe der vorliegenden Daten hinterfragen, um gegebenfalls Veränderungen vorzunehmen.
Oder warum erstellt man nicht für Hauptthemen eigene Landingpages aka Seiten? So könnte man alle Informationen zu 1 Thema sammeln und konzentrieren und so einen neuen Einstiegspunkt für Leser schaffen. Auch kann man so gezielt Backlinks sammeln.

5. Datenbank leeren (Halbjährlich)

Die Datenbank ist das Herzstück des Blogs. Dort werden nicht nur Artikel gespeichert sondern auch Kommentare, Spams oder Revisionen bestehender Blogposts gesichert. Damit bläht sich die Datenbank unnötig auf. Damit die Datenbank wieder schlanker wird, kann man diese Revisionen und Spams löschen. Dafür gibt’s auch wieder ein paar Plugins die einem diese Aufgaben abnehmen.