Seitdem ich meine ersten Schritte im Internet im Jahr 1996 unternahm, kenn ich das Problem der Trolle. Das sind meistens im normalen Leben total frustrierte Angestellte ohne Aufstiegsmöglichkeiten die der ganzen Welt die Schuld für ihr verpfuschtes Leben geben wollen. Und darum müssen sie der Welt welt in der digitalen Welt zeigen, was für grosse Schnauze (und äxgüsi wohl auch kleine Eier) sie haben 🙂 Aber anstatt ihre Meinung ganz ehrlich zu erzählen, verstecken sich hinter Fantasieavatare und Nicknames.

Das Problem ist auch heute 20 Jahre später immer noch sehr aktuell.

Viele Portale, vor allem Medienportale haben darum angefangen, ihre Trolle lächerlich zu machen und verstossen somit aktiv gegen das Credo „Don’t feed the Troll“ (Füttere nicht die Trolle). [Blogbeitrag: Community-Management: Wenn Praktikanten das Klima vergiften] Ich persönlich hasse solche dämlichen Antworten, denn ich bin der Überzeugung man kann einem Troll auch anderes begegnen.

Und ich hatte recht – ich bin heute über einen Social Media Troll Beispiel gestolpert, welches ist total genial finde. Ohne den Troll direkt anzugreifen – wurde er so vernichtet, dass dieser Troll sogar sein Account gelöscht hat.

Wie Wendy’s ein Troll lächelnd vernichtet hat

Also Wendy’s ist so ein Burgerladen in den USA und Kanada. Auf ihrem offiziellen Twitteraccount haben sie einen sehr flachen Witz publiziert über ihre tägliche Frische (Ist übrigens ihr Motto: Fresh Fast Food Near You).

Das hat dann ein Troll aus seinem Versteck gelockt der daraufhin antwortete:

Also der Troll sagte so, dass das Fleisch eh alles nur gefroren ist und niemand ihr Frische Motto glaubt. Aber das Social Media Team hat sich jetzt nicht entschuldigt, sondern ist weiter Standhaft geblieben und hat geantwortet

Aber der Troll wollte sein Gedankenfehler nicht sehen und hat nochmals ausgeholt und wollte sogar noch Mc Donalds in dieses Geschrei miteinbeziehen – da hat das Social Media Team vom Wendy’s genial und sehr höflich reagiert.

Daraufhin hat der Troll wohl sein Fehler eingesehen und sich so geschämt, dass er seinen Twitter Account gelöscht hat

Fazit

Das hier ist ein geniales Beispiel, dass man Trolle, mit ziemlichen dämlichen Antworten, nicht aktiv lächerlich machen muss. Ein gutes Social Media Team weiss wie man auch mit einem ehrlichen Lachen und in einem sehr freundlich Ton einen Troll vernichten kann.

Geiler Job Leute – davon können sich unsere Portale hier in der Schweiz und in Europa noch viel lernen.







Über

Eric-Oliver Mächler

Seit 2005 bin ich ein aktiver Blogger. Ich kenne die Kniffe und die Tricks um einen Blog erfolgreich zu machen. Hier gebe ich diese kleinen Tricks gerne weiter und freue mich, wenn ich euch helfen kann. Hier erfährt man mehr über mich.

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