Zur Zeit hört man ja überall von sogenannten Influenzer – vorallem in der Modebranche und Beautybranche ist das DER heisse Scheiss. Meistens sind diese Influenzer dann solche FashionbloggerInnen oder Beautybloggerinnen.

Wer hier auf meinem Blog schon mitgelesen hat, der weiss genau dass ich immer wieder Blogs von Fashionblogger oder Beautyblogger auseinander nehme. (zb 50 Schweizer FashionbloggerInnen und BeautybloggerInnen oder Die angeblich besten Schweizer Stil-Blogs – eine Liste der NZZ)

Oft sind diese Blogs ja nichts weiteres als ein paar Bilder so wie eine Sedcarte für Models. Als ich das bei meiner letzten Blogkritik gesagt habe, wurde ich ziemlich verflucht 😛 Nun habe ich gemerkt, dass der Österreichische Kurier noch einen anderen Vergleich gefunden hat und zwar:

Dunkelblonde, leicht gelockte Haare, kräftig nachgezogene Augenbrauen und ein extremer Schmollmund – so sieht der Einheitslook vieler Promi-Blogger aus. Aber nicht nur vom Aussehen her ähneln sich die Damen im Netz, auch der Modestil ist (langweiligerweise) ziemlich gleich, ja sogar die Einrichtung ihrer Wohnungen ist oft 1:1 austauschbar.

Autsch ein sehr fieser Vergleich, der ja fast noch böser als meiner ist 🙂 aber wenn man die Mädels anschaut, dann hat die Zeitung recht.

Dies ist wohl auch anderen Bloggerinnen aufgefallen und so stellen sich immer mehr die Frage – ob Fashionblogger eine gute Sache sind oder eher total überflüssiger Mist.

Ich persönlich habe ja schon öfters in die gleiche Richtung schon argumentiert. Alles ist voller Rosendurft und Einhörner und die Einrichtung immer der gleiche IKEA Katalog. Alles ist gleich, die Fashionblogger sind zur Austauschware geworden.

Und nun hat die Fashionbloggerin aus München auch die gleiche Frage gestellt und das soll der heutige Linktipp sein: Fashion Blogs bieten keinen Mehrwert!

Ich persönlich finde ja persönliche Texte viel spannender als die 1000 Kombination von Jeansjacke mit Hose. Wo ich nur ein langweiliges Modepüppchen sehe, dass ihre Gratiskleider öffentlich präsentiert, sehen andere Inspiration und evtl Kaufideen. Es würde mich auch nicht wundern, wenn viele Leserinnen genau desswegen das Kleidchen auch kauft – immerhin gabs vor ein paar Wochen eine Studie die besagte dass über 85% der Jugendliche gar nicht mehr zwischen Werbung und Artikel unterscheiden können.

Auf alle Fälle ist das ein Thema das hoffentlich noch spannend diskutiert wird im Internet 🙂 Und evtl gibts wieder ein paar Mädels oder Boys die den Mut haben, einen eigenen Stil zu entwickeln. Ich hoffe es





Über

Eric-Oliver Mächler

Seit 2005 bin ich ein aktiver Blogger. Ich kenne die Kniffe und die Tricks um einen Blog erfolgreich zu machen. Hier gebe ich diese kleinen Tricks gerne weiter und freue mich, wenn ich euch helfen kann. Hier erfährt man mehr über mich.

1 Kommentar

  • „Fashion“ ist überflüssig. Wie viel vom ganzen Markt bliebe wohl übrig, wenn alle Menschen nur noch Kleidung kaufen, wenn die Alte kaputt geht, und auch nicht mehr Kleidung haben als sie brauchen um sich anzukleiden.
    Mir reichen intakt: 3 Hosen, 5 Shirts, 3 Pullover, ein paar Sommerschuhe, ein Paar für den Winter, eine wintergeignete Jacke und Unterwäsche. Das ist die Basis die reicht. Evtl. noch eine leichtere Jacke. Auf jeden Fall reicht ein kleiner Kleiderschrank. In einem 1Z-Appartment auch Platz in der Schrankwand.

    Interessant wäre zu sehen ob es unterscheide zwischen Menschen unterschiedlichen IQ und Bildung (getrennt voneinander) gäbe.
    Denn da wurden Unterschiede in anderen Bereichen belegt.
    Um so höher der IQ um so (statistisch):
    Glücklicher
    Liberaler/linker (Konservative und Rechte haben geringeren IQ)
    Eher Atheist
    Um so weniger wichtig täglicher/regelmäßiger Kontakt zu Freunden bzw. auch alleine mit sich auskommend.
    Partnerschaft ist auch nicht zwingend.

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