Im Frühling wurde ich vom Martin – einer der Orgas vom Swiss Blog Family Event – kontaktiert und er wollte mal schüchtern nachfragen, ob ich denn an seinem Event da im November auftreten würde und den Mamiblogger und den Papibloggern was erzählen würde.

Da ich ja weder Kinder noch eine Familie habe, war diese Bloggerszene für mich in den letzten Jahren eher uninteressant. Aber wie ihr ja wisst, habe ich schon Ausflüge zu den verschiedensten Bloggerszenen gemacht, wie den Foodbloggern, den Fashionbloggern, den Technik/Nerd Bloggern und selbst schon zu Beautybloggerevents hat es mich verschlagen. Aus diesem Grund habe ich dann sehr schnell zugesagt, dass ich da kommen werde.

Wenn man von Familien oder Mamiblogger oder Pappiblogger hört, dann gibts ja 1 grosses Vorurteil – man denkt da schnell an total ernste und humorlose Wesen die der Welt erklären wollen, dass IHR Kindererziehungsweg der einzig Richtige ist und alle anderen Pfeifen und Inkompetent sind und falsch liegen. Immerhin sieht man ja bei Familienthemen genau solche Leute auftauchen, wenn sie Kommentieren können.

Und mit diesem Bild von Bünzlis vor Augen, bin ich dann gestern nach Basel gepilgert.

Dank Kaffee und Gipfeli war die 2,5h lange Zugfahrt nicht all zu schlimm und wie man sehen kann, ich habe es überlebt.

Der Event fand im Swissotel La Plaza da beim Messeplatz in Basel statt.

Da ja der Weg gut beschildert war, habe ich schnell die Mamelis und Papelis gefunden und wurde vom Orgateam dann auch schön begrüsst

Und danach konnte man bei Kafi und Gipfeli die anderen BloggerInnen begrüssen und so die ersten Kontakte knüpfen.

Danach gings dann bald weiter und es gab eine Eröffnungsrede

Eigentlich wollte ich ja möglichst weit hinten sitzen, aber als ich den Saal betreten habe, waren diese Plätze alle weg und so sass ich halt in der 1. Reihe, konnte meine Füsse ausstrecken und hatte meinen Spass da vorne 🙂

Danach ging der erste Vortrag los und zwar hat die Andrea Jansen www.anyworkingmom.com (wie sie selbst sagt Chipolata Promi) uns über ihren Start mit ihrem eigenen Blog erzählt. Ich muss sagen, ich fands cool, dass sie im Trainer und Schlabberpuli aufgetreten ist und nicht so durchgestylt 🙂 Da sah man schön, dass diese Frau ihren eigenen Weg geht – auch als Bloggerin.

Guter Entscheid finde ich 🙂

So sah ihr erster Blogbeitrag aus

Übrigens die Knotenbleistift aka Lovey Wymann sass neben mir und wir hatten wirklich Spass da vorne.

Als nächstes kam dann ein sehr spannender Vortrag von der Svenja www.meinesvenja.de

Ich persönlich bin zwar mit ihrer Definition von „Erfolgreich einen Blog betreiben“ nicht ganz einverstanden (Man ist auch ohne Geld verdienen erfolgreich)

Aber sie hat sehr interessante Insights gebracht, wie Pinterest einem BloggerIn helfen kann, Traffic zu generieren. In dem man nur schon mit den Bildern experimentiert um so noch mehr Aufmerksam zu generieren.

Bei uns in der 1. Reihe gabs auch ein kleinen Zwerg, die immer wieder interessiert zugehört hat – denn sie will:

Alles klar 🙂 Der Bloggernachwuchs ist da…

Nachher war die Rita Angelones www.dieangelones.ch an der Reihe. Sie erzählte uns etwas über die Blogger und die Influencer

Auch hier ein sehr spannender Vortrag – auch wenn mir die Rita zu oft einen Unterschied zwischen Blogger und Influencer gemacht hat. In meinen Augen nämlich ist jeder mit einer Community auch ein Influencer – also eigentlich alle Blogger, Youtuber usw.

Aber ich wusste wirklich nicht, dass die Berufsberatung in der Schweiz bereits den Job als Influencer in ihrer Datenbank drin haben. Sowas verrücktes konnte ich wirklich fast nicht glauben. Ich hoffe immer noch dass es FakeNews ist 🙂

Sie hat uns dann auch Erzählt wie die Zukunft aussehen könnte.

Sie hat dazu auch ein paar Zitate von anderen Bloggern verwendet, unter anderem mein Zitat zu Influencer und der Zukunft.

Danach gabs Essen und zwar wirklich wirklich viel und wirklich sehr fein.

Ja dieses Essen war genial – und ich sage es hier direkt – alle Barcamps können hier noch viel lernen !!!

Es gab eine grosse Auswahl an „Salöt“ und dann gabs noch Reis mit Pouletirgendwas mit Gemüse und sogar noch Ravioli mit glaub Pilzen drin.

Danach war ich wirklich satt 🙂 Als wir dann wieder in den Saal zurückgingen, erwartete mich bereits ein kleines Bettchen. Leider war es aber nicht für mich (durfte kein Mittagsschläfchen machen) sondern es war für den Bloggernachwuchs

Danach wurde die Gewinnerin gekürt für den Besten Blogbeitrag bei der Blogparade

Jetzt gingen die verschiedenen Sessions los, die auch parallel gehalten worden sind und so haben sich die Teilnehmer dann verteilt. Ich war danach bei der Elisabeth www.bestyears.ch, sie erzählte den Zuhörer dann warum es wichtig ist, dass die Blogger eben SEO nicht aus den Augen verlieren

Übrigens so sieht die Elisabeth als Zeichnung aus – süss nicht?

Als nächstes war ich dann bei der Andrea www.die-anderl.de, sie erzählte uns was so in ein Mediakit reingehört und wie man das ganze so aufbaut.

War sehr spannend – sie hatte nämlich Insights nicht nur von der Bloggerseite sondern auch von der Agenturseite her.

Dann endlich war ich dran mit meinem Vortrag. Ich habe nämlich als Thema folgendes gehabt: „Community building? Bleibt aussergewöhnlich!“. Da versuchte ich den Leute zu erklären, dass man vor allem Freude am bloggen haben sollte und sich um eine aktive Community bemühen sollte und auch dass man nicht alles von anderen Bloggern kopieren sollte – sondern mal sollte seinen eigenen Weg gehen.

Auf meinen Disclaimer den ich am Anfang des Vortrags hatte, wo ich nämlich sagte – Bünzli raus – oder wie man auf Twitter schön sagte:

Denn ich habe ja im Vortrag ein paar Bilder und Dinge reingepackt, und ich wollte nicht, dass die Social Justice Warrior hier ausflippen und Tot umfallen. Achja, Danke für den CPR Posten den ich auch noch hatte – Gott sei Dank haben wir den nicht gebraucht – niemand ist nämlich ausgeflippt oder gestorben.

Wie ihr sehen könnt, aus meinem Vortrag – wie auch bei vielen anderen, wurde fleissig getwittert.

Danach habe ich auch eine kleine Diskussionrunde gestartet, in dem die Zuhörerinnen sich in kleinen Grüppchen zusammenschliessen konnten. Ihre Aufgabe war dann, dass sie in so 10-20sek ihren Blog vorstellen sollen. Danach sollen die anderen sagen, was ihnen dabei geblieben ist. So sollten sie (hoff ich wenistens) von fremden Menschen zu hören bekommen, was ihr USP sein könnte. Denn damit umgeht man den Tunnelblick und weiss was die anderen von den eigenen Erklärungen wirklich verstanden haben 🙂

Hier sieht man alle Teilnehmer meiner Session wie sie gerade den Elevator-Pitch machen und darüber diskutieren.

Zum Schluss gabs dann noch eine kleine Podiumsdiskussion. Da wollte man wissen warum die einen sich aufs Geldverdienen fokusieren, und andere eben nicht so sehr.

Danach endete dann die Verstaltung.

Müde ging ich dann nach Hause

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Fazit

Also das war nun mein kleiner Bericht über den SwissBlogFamily Tag. Ich habe da wirklich viele sehr spannende Diskussionen geführt und ich habe auch schnell gemerkt, dass das Vorurteil (was ich ja am Anfang des Beitrags erwähnt habe) nicht wirklich zutrifft. Ich habe zwar nicht mit allen der 100 TeilnehmerInnen gesprochen aber so mit den 50 – mit denen ichs tat – da habe ich schnell gemerkt, dass sie nicht so trocken, freudlos und deprimieren sind wie ichs vermutet habe…

Die Themen waren alle spannend und gut präsentiert worden und ja mein Vortrag ist glaub auch angekommen.

Ich habe zwar keine Ahnung wie andere meinen Vortrag gefunden haben und was sie vom gesamten Tag so hielten – sobald ich aber andere Blogbeiträge finde, werde ich diese hier verlinken.

Also dann das war mein kleiner Ausflug zu den Mamis und Papis der Bloggerwelt. Evtl geh ich nächstes Jahr ja wieder – oder ich präsentier wieder was 🙂

Rückblick von anderen BloggerInnen







Über

Eric-Oliver Mächler

Seit 2005 bin ich ein aktiver Blogger. Ich kenne die Kniffe und die Tricks um einen Blog erfolgreich zu machen. Hier gebe ich diese kleinen Tricks gerne weiter und freue mich, wenn ich euch helfen kann. Hier erfährt man mehr über mich.

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