Google verspricht seinen Chrome-Nutzern für 2018 einige Neuerungen. Im Fokus stehen dabei zumeist Neuerungen rund um das Thema Sicherheit.
Um die User-Experience zu verbessern, sollen zunächst bestimmte Werbeformate ab dem 15. Februar (Version 65) automatisch blockiert werden. Dabei geht es vor allem um Formate, welche die Coalition for Better Ads als nicht akzeptabel bewertet.

Chrome markiert Webseiten als unsicher
Von einer weiteren Neuerung, die mit Version 66 (Veröffentlichung am 17. April) schrittweise ausgerollt wird, sind Tausende Seiten betroffen: Webseiten mit einem Symantec-Zertifikat sollen künftig als unsicher angezeigt werden.

Dem vorausgegangen war ein Streit der beiden Unternehmen wegen unberechtigt ausgestellten Zertifikaten. Darunter befanden sich auch zahlreiche Webseiten des Suchmaschinenprimus wie etwa google.com. Bei den ausgestellten Zertifikaten habe es sich laut Symantec um Tests gehandelt. Google hingegen bewertete das Vorgehen als nachhaltige Zerstörung des Vertrauens in die Zuverlässigkeit der Infrastruktur von Symantec.

Webseiten, die über ein Symantec-Zertifikat verfügen, das vor dem 1. Juni 2016 ausgestellt wurde, werden ab April als nicht sicher angezeigt. Mit dem Release von Chrome 70 am 23. Oktober sollen die betroffenen Webseiten dann gar als nicht vertrauenswürdig eingestuft werden. Dem Nutzer wird beim Ansurfen eine entsprechende Warnung angezeigt.

Ähnlich verhält es sich mit Seiten, die noch nicht über das verschlüsselte HTTPS-Protokoll verfügen. Ab Chrome 68 (Veröffentlichung im Juli) werden diese Seiten von Chrome als unsicher markiert.





4 Kommentare
    • Eric-Oliver Mächler
      Eric-Oliver Mächler sagte:

      so wie ich das bisher verstanden habe sind nur die durch symantec herausgegeben zertifikate betroffen. also schau mal in deinen einstellungen nach wer sie wirklich herausgegeben hat. ich persönlihc bin eh fan der lets encrypt ssl bewegung – https://letsencrypt.org/ gratis und gut und für 99% der firmen völlig ausreichend

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