So der 2. Tag meines InfluencerReisli (Rückblick: 1. Tag meines #InfluencerReisli zum #AIMC All Influencer Marketing Conference) startete nach einer relativ kurzen Nacht, und so ging ich am Morgen zuerst mal Frühstücken. Es gabs Speck, Rührei, Brot, Gonfi und vieles mehr.

Nachdem ich halbwegs wach war, stürzte ich mich ins Tagesabenteuer und wurde gleich mal vom Blitz getroffen – da draussen war München auf einmal WEISS… Ich der Palmen und Sonnenschein mit mindestens 20° erwartet habe, wurde mit Eis und Schnee begrüsst (Denke ich und der Tourismusverein von München müssen mal reden – so kann man doch nicht seine Touristen begrüssen…)

Zuerst musste ich aber noch den Weg zur Messe finden – Gott sei dank, musste ich nur ein paar Haltestelle mit dem Bus fahren und so konnte ich mich gar nicht gross verlaufen.

Pünktlich bin ich dann im Messeareal von München angekommen und musste zuerst einmal feststellen, wie mega gross das alles da ist – dagegen ist unser St.Galler OLMA Areal oder die Messe in Zürich direkt winzig.

Aber dank meinen beiden Augen und unter mithilfe von Google Maps habe ich dann dann Eingang zur All Influencer Marketing Conference gefunden. Ich habe erst dann realisiert, dass da im gleichen Gebäude nicht nur die AIMC abläuft sondern auch die All Facebook Conference und die SMX (Search Marketing Expo).

Also habe ich mich zuerst mal eingecheckt und mein Badge abgeholt.

Nachher habe ich mich noch kurz mit 2 Freunden aus der Schweiz getroffen – nämlich die Köpfe hinter einem meiner Lieblingshostern WUK.ch Helene und Stefan die an der SMX waren und dort spannendes gelernt haben. Danach traf noch ne weitere „Schweizer Bloggerin“ ein nämlich die Elisabeth von BestYeras (hier ihr Rückblick zur AIMC) und ich starteten bei der All Influencer Conference.

Begrüssung durch Michael Praetorius

Zuerst wurden wir von Michael begrüsst. Er sagte warum viele Firmen Angst vor Influencer haben – weil auch heute noch viele Firmen das ganze Influencertum nicht verstehen und es falsch angehen.

Natürlich darf bei so einem Event das obligatorische #Selfie nicht fehlen – ihr kennt das ja von mir.

Michael hat uns eine coole Storyboard Entwicklungsgrafik präsentiert, die wirklich schön aufzeigt, wie man eine Kampagne plant – sie deckt nämlich alles ab. Lustig fand ich dann noch sein Vergleich mit den Schlümpfen.

Influencer Marketing Überblick

Influencer Marketing ist ja wie unser nächster Speaker so schön sagte, eigentlich gar nichts neues. Immerhin hat der Papst vor ein paar Hundert Jahren bereits für ein Wein Werbung gemacht.

Bevor mach richtiges Influencer Marketing machen kann, muss man wissen wo denn dieses Influencerzeug genau hinkommt – da ist es eigentlich genau das gleiche wie mit diesem Social Media, dass weder Sale noch Support noch Marketing ist…

Es wurde auch schön gezeigt, dass es eigentlich 4 Arten von Influencer Marketing gibt – jedes mit einem anderen Ansatz von Firma zu Influencer.

Nicht ganz einverstanden war ich dann mit der Idee, dass man erst ab 10’000 Follower zu den Influencern zählt (es gab sogar Leute die sagten man braucht zuerst 100’000 Follwer.) Aber das müssen dann vorallem Deutsche zahlen sein – wir in der Schweiz operieren mit anderen Zahlen.

Spannend fand ich auch diese Grafik wo er schön zeigt, wie so das Zusammenspiel der Marke / Brands und des Influencer funktioniert und wo die eher angesiedelt sind.

Wo wir gerade bei den Zahlen sind, im DACH sind die erfolgreichsten Influencer auf Instagram, Facebook und Youtube vertreten. Auf Twitter und Blogs sind nur wenige zu Hause.

Immerhin hat die neue Goldmedia Umfrage auch gezeigt, dass immerhin 16% der Jugendlichen bis 30 sich durch Influencer Marketing schon mal zu einem Kauf verleiten liessen, bei den 30-50 Jährigen sinds immerhin 7%.

Hier sieht man auch schön, wie fest die Leute vom Influencertum beeinflusst werden kann.

Ich merks ja an meinem haarprodukte.shop dass die Männer und die Frauen total unterschiedlich ticken – hier sieht man ebenfalls sehr deutlich dass auch die Interessen von Mann und Frauen bei Influencer sich unterscheiden tut.

Hier sieht man schön, wo die Influencer aktiv sind die am meisten verdienen. Spannend ist dass Facebook und Blogs fast gleich viele Influencer haben.

Bis im Jahr 2020 erwartet man dass sich das Influencer Marketing Business zu einem Milliardenbusiness entwickelt. Da kann man wirklich sagen – Influencer Marketing gehört heute zum normalen Marketingmix – wie Blogs, Social Media usw.

Fazit – schön zusammengefasst.

Während der ganzen All Influencer Marketing Conference konnte man am Schluss den Referenten ein paar Fragen stellen – dazu wurde eine cooles Tool namens Slido.com verwendet.

Messbarkeit: Welche KPI sind wichtig?

Die nächste Speakerin hat uns schön gezeigt, dass man die richtigen KPI wählen muss.

Sie hat das Beispiel der Fitnesstrainerin gezeigt, die Werbung für ein Nahrungsmittelergänzung für Frauen gemacht hat – und dabei viel Arsch und Bauch gezeigt hat.

Danach stellte sich heraus, dass 80% der Viewer eben Männer waren – somit gabs 80% Streuverlust da ja nur die 20% Frauen eigentlich angesprochen sein sollten. Daraus lernen wir – was ich ja schon öfters sagte – ist die Verpackung der Werbung noch wichtiger als das Produkt selber…

Weitere KPI (Key Performance Indicators könnten sein…

Bei so einem eng gestaffeltem Programm brauchte man natürlich immer wieder eine Kafipause um die eigenen Batterien aufzuladen und um Kontakte zu knüpfen und zu Networken.

Hier sieht man SMX, AIFB und AIMC schön vereint.

Influencer Marketing 2.0

Hier wurde uns gezeigt, dass die Entwicklung in Richtung der Micro Influencer geht. Das man also nicht mehr die grossen Influencer als Werbeträger nimmt sondern eher die kleinen – die direkt bei der eigenen Community noch aktiv sind.

Zum Zmittag gabs dann verschiedene Gerichte wie dieses Süss-saure Pouletfleisch mit Reis, auch gabs ein pulled Pork Burger, und noch andere Gerichte. Man konnte sich also quer durchfressen und satt werden 🙂

Influencer: Schummeln, Faken und Täuschen

Nachher kamen 2 Redner zum zug und zwar einer der Datenanalysiert und ein Anwalt.

Ach wenn ich das bloss als Schüler schon gewusst hätte – böse Lehrer die uns damit gequält haben 🙂

Eines der Anfangthemen war dann natürlich die Kennzeichnungspflicht (Rossmann Urteil) und da kam natürlich auch die Lieblingsantwort der Anwälte „Es kommt drauf an“. Ich wette mit euch, wenn ein Anwalt mal eine konkrete Antwort gibt, geht die Welt unter….

Interessant war auch, dass der Anwalt uns empfohlen hat, dass wenn wir Verträge mit Influencer machen, dass wir im Vertrag auch reinschreiben und garantieren lassen – dass die Influencer keine Fake Follower haben. So kann man nämlich die Haftung direkt auf den Influencer übertragen und wenn er bescheisst, bekommt er ziemlichen teuren Ärger.

Influencer im eigenen Unternehmen

Nachher haben uns 2 Rednerinnen der Otto Gruppe und von Microsoft gezeigt, wie sie ihre Internen Mitarbeiter zu Influencer ausbilden / verwenden (Natürlich auf freiwilliger Basis)

Ich finds spannend wenn grosse Konzerne versuchen auch Influencer aus den eigenen Reihen zu gewinnen. Es ist zwar schon so, dass viele Leute nur von Montag bis Freitag die Zeit absitzen um dann am Wochenende aufzuleben – aber es gibt auch viele Menschen die für ihren Job brennen und sich interessieren. Gewinnt man dann solche Leute – kann die Firma nur gewinnen.

How to cut through the noise

Der nächste Redner sagte uns dann das Authentizität überschätzt wird – ein Satz den ich total nicht unerschrieben kann. Er sagt dazu aber auch, dass Innovation wichtiger sei.

Ich finde ja schon, dass Authentizität wichtig ist, oder seht ihr mich als Bikiniverkäufer? Nein da kann ich noch so Innovativ sein – ihr würdet mir nicht abnehmen, dass ich das Produkt kaufen würde…

Natürlich gabs auch am Nachmittag Kafi und Süssgebäck

Als nächstes kam Michael Bräu der uns von seinen Kampagnen erzählt hat.

Zum Beispiel die Bildergewaltige Kampagne mit Mamut. Da schickten Sie 4 Influencer nach Island?? und dann hat man sie machen lassen. Ein schönes Beispiel.

Der Hashtag ist tot, es lebe die Story

Nachher kam ein Showmen auf die Bühne die uns mit seinen sehr direkten Sprüche fesselten – ich habe mich amüsiert – aber es gab nicht wenige die seien direkte Wortwahl gar nicht gepasst hat.

Ich muss wohl nicht noch extra betonen, wie sehr mich dieser direkte Referent mit seiner Bühnenshow begeistert hat. Wer klartext mit den Menschen redet – der hat mich eh als Fan gewonnen.

Danach gabs noch einen kleinen Apero wo man mit den anderen Teilnehmern und den Referenten sich noch austauschen konnte. Ich habe dabei zum Beispiel ein zukünftigen Arzt kennen gelernt, der auf Instagram über sein Studium erzählt und Fragen von zukünftigen Medizinstudenten beantwortet. Das ist eine sehr schöne und spannende Idee.

Ebenfalls habe ich mal einen dieser Youtube Stars kennen gelernt, der mir vor ein paar Monate mit seinen roten Mützen mal aufgefallen ist. Ist immer wieder lustig solche Leuten in RL zu treffen und zu sehen ob sie in RL auch so verrückt sind wie in ihren Videos.

Es hat mich nicht wirklich überrascht, dass ich dann einer der Letzten war, die diese Konferenz verlassen hat – der Chefblogger hat einfach zu viel gequatscht.

Dafür hat mich München dann mit einem schönen Abendgruss verabschiedet.

Fazit der All Influencer Marketing Konferenz

Ich bin ja hier eher als Influencer denn als Influencer Marketing Experte hergekommen. Ich hatte absolut keine Erwartungen oder Hoffnungen in diese Konferenz gesetzt. Ich wollte einfach wissen, wie die Leute da im tiefsten Deutschland so ticken und was so ihre Probleme und Sorgen in diesem noch relativ jungen Marketingbereich sind. Ich habe da aber gemerkt, dass es nicht wirklich einen Unterschied zwischen Deutschland und der Schweiz gibt. Das einzige was hier in meinem kleinen Ländle anders ist, sind die Zahlen. Wenn jemand sagt man ist erst ein Influencer ab 100’000 Follower, dann sind das in CH „Superstars“. Aber sonst quälen sich die Leute mit den gleichen Nöten und Sorgen.

Es war auch spannend zu sehen, wie wenig Schweizer es an der Konferenz gab – ich habe nur ne Handvoll gezählt.







Über

Eric-Oliver Mächler

Seit 2005 bin ich ein aktiver Blogger. Ich kenne die Kniffe und die Tricks um einen Blog erfolgreich zu machen. Hier gebe ich diese kleinen Tricks gerne weiter und freue mich, wenn ich euch helfen kann. Hier erfährt man mehr über mich.

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