Über den Schweizer Amazon-Killer Siroop habe ich schon öfters was geschrieben. Mal haben sie was Gutes gemacht (Lustige Twitter / Social Media Antwort) mal haben sie was Nerviges gemacht (Guerilla Marketing Kampagne mit den Fussmätteli) und heute wurde das letzte Kapitel geschrieben.

Siroop wurde ja als Kooperation zwischen Coop und Swisscom geschaffen und vor gut 2 Wochen gab die Swisscom bekannt, dass sie aus dem Experiment aussteigen wird. Coop hat da noch gross was erzählt, dass sie Siroop weiterführen möchte evtl in Kombination mit Microspot ihrem Online Shop für Elektronik.

Nun heute wurde bekannt, dass Siropp per Ende 2018 eingestellt wird und dann verschwinden wird – die Angestellten von Siroop werden von Swisscom oder Coopfirmen übernommen.

Ich finds schade

Ja ich finde es wirklich schade, dass man ein Online Projekt so schnell wieder einstellt. Immerhin ging es erst vor gut 2,5 Jahre online.

Nun ich habe ja am Start schon ein paar Sachen bemängelt, nicht nur dass der ONline Shop komplett unfertig ist und war, sondern auch die Preise extra überrissen definiert worden sind (Siroop der offene Marktplatz – Top oder Flop). Leider hat sich daran auch nach 2,5 Jahren nicht wirklich was verbessert. Die Preise sind immernoch überrissen, der Shop eine Katastrophe und die Produkte total billiger Alibabascheiss zu Cartier-Preisen…

Schade, ich habe nun nichts mehr über diese Bude zu bloggen 🙂

Was lernen wir aus der Siroop Katastrophe

  1. Man startet nie unfertig
  2. Man bereitet auch das Backend auf Kunden vor
  3. Man verspricht nur Dinge die man halten kann
  4. Man verärgert keine Kunden
  5. Man verärgert keine Kunden
  6. Man verärgert keine Kunden
  7. Man verärgert keine Lieferanten
  8. Man ist fair
  9. Man macht seinen Job für den man bezahlt wird.

Und jetzt können aus diesem #Fail auch die anderen Online Shops daraus lernen – ich tus auf alle Fälle mit dem haarprodukte.shop





Über

Eric-Oliver Mächler

Seit 2005 bin ich ein aktiver Blogger. Ich kenne die Kniffe und die Tricks um einen Blog erfolgreich zu machen. Hier gebe ich diese kleinen Tricks gerne weiter und freue mich, wenn ich euch helfen kann. Hier erfährt man mehr über mich.

3 Kommentare

    • danke, spannend sind die reaktionen auf den anderen some kanäle 🙂 da pflichtet man mir bei oder sagt mir, dass ich keine ahnung von ecommerce habe 🙂

  • Wer den Werdegang der Marke siroop von Beginn an verfolgt hat, findet den Ausgang der Geschichte nicht verwunderlich. Wer ein Produkt bewirbt, das bei Launch nicht ausgereift gewesen ist, der verscherzt es sich mit den immer kritischen Schweizer Konsumenten. Gerade in einem bereits gesättigten Markt war diese Management-Entscheidung fatal, denn die Auswahl an E-Commerce Anbietern in der Schweiz ist nicht gerade klein. Siroop hat es nicht geschafft sich in seiner Kommunikation klar zu positionieren. Genauer gesagt, hat das Marketing versagt – insbesondere das Brand Management. Nicht verwunderlich, wenn man liest, wer dieses geführt hat. Ein ehemaliger Art Director einer popligen Agentur aus ZH. Gab es nichts besseres am Markt Herr CMO? Mangelnde Stringenz in der Kommunikation, sowie nicht haltbare Kampagnen – insbesondere die letzte, sind wohl ebenfalls auf ihren Mist gewachsen. Da zeigt sich das Unverständnis im Marketing. Auch hätte man sich als Verantwortlicher im Marketing durchsetzen müssen, dass man nicht mit einer Bewerbung startet, bevor das Produkt ausgereift ist. Fazit: eklatante Schwächen im Operativen – sowohl im Bereich Technik, als auch kommunikativ. Alles Gute für die Zukunnft an alle Siroop Mitarbeiter. Man darf nur hoffen, dass das Management nicht wieder auf Start-ups losgelassen werden, um sinnlos die Franken zu verblasen.

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