Am vergangenen Wochenende war es wieder mal soweit, das Barcamp Schweiz 2018 ging in Zürich im Karl des Grossen über die Bühne.

Es ist irgendwie schon noch krass, ich hätte nie gedacht, dass ich jetzt bereits 10 Jahre regelmässig Barcamps besuche. In dieser Zeit habe ich wirklich viele nette und sehr spannende Leute kennen lernen dürfen und darum freue ich mich immer wieder, wenn man diese Leute / Freunde bei solchen Anlässen wieder trifft. Ja ich gebe es zu – für mich sind diese Treffen wie Freunde treffen – sehr entspannt und immer ein mega Gaudi 🙂

Hier nun mein Rückblick zum Schweizer Barcamp 2018 in Zürich.

Mein Rückblick als Video

Für meine faulen Leser äh Zuschauer hier noch mein Video dazu (Mein Youtube Kanal)

Mein Rückblick in Wort und Bild

Wie immer wenn ich mit dem Zug reisen muss, brauche ich ein Frühstück im Zug. Kafi und Gipfeli sind so quasi meine Reisebegleiter.

Und weil ich ja bekannterweise ein sehr schlechtes Namensgedächtnis habe, mache ich immer mein #Zugselfie. Dann wissen nämlich die anderen Teilnehmer wie ich heute aussehe und können mich ansprechen und ich muss mir keinen Vorwurf gefallen lassen, man hätte nicht gewusst wer ich bin 🙂 so ne Art Umgekehrte Gedächtnisstütze 😛 Funktioniert immer…

So bin ich dann kurz nach halb 9 am Samstag Morgen in Zürich eingetrudelt. Alles war leer und so habe ich mich entschieden zum Barcamp zu laufen und nicht das Limebike auszuprobieren (Bin zu doof das zu bedienen).

Als ich so halbschlafend und beobachtend durchs Zürcher Niederdörfli schlurfte und dabei staunte, was sich in den letzten 3 Jahren so alles verändert hat (Ja so lange ging ich nicht mehr da durch) – hörte ich auf einmal nen Deutschen hinter mir her rufen „ERIC!“.

Ich musste mich nicht mal gross umdrehen, ich wusste bereits am Brüllen, dass ich den Brüller kenne 🙂

Und so gabs noch ein nettes kleines Gespräch vor dem Barcamp mit einem Tee.

Und wer jetzt gerade Zeit hat und sich aufregen möchte – das Kafi heisst „Mohrenkopf“ 😛 Also los empört euch jetzt 🙂 auf Twitter

Nach dem Check-In im Karl des Grossen, und einer grossen Begrüssungsrunde (ich kannte so 75% der Teilnehmer).

Ging dann die eigentliche offizielle Begrüssungsrunde los.

Danke an die Sponsoren – die dafür sorgen, dass wir uns so treffen dürfen !!

Als nächstes wurden dann die Sessions-Ideen vorgestellt

Und so sah das Sessionboard dann aus.

Home Office

Ich ging dann in die Diskussionsrunde über Home-Office und wie man im Team arbeiten kann. Ich alte Quatschtante hab den Anfang der Session verpasst, da ich mich draussen noch verquatscht habe und die neuesten News ausgetauscht habe. Jänu…

Parallel lief dann noch eine andere Session wo einer aus seinem Leben erzählt hat. Er ist ohne Hand auf die Welt gekommen und hat nun eine Bionische Hand.

So sieht die Hand aus. Dank Twitter konnte ich mich wenigstens so nebenbei ein wenig über die Session informieren (soviel zu Twitter ist doof)

Sex, Drugs & Brains 2.0

Als nächstes Besuchte ich eine Session wo einer vom Gehirn erzählt – als jemand der da voll draus kommt und auch immer wieder spannende Sessions hält (mit lustigen Geschichten und passenden Studien) lernt man immer wieder was neues übers Gehirn.

So zum Beispiel hat er uns erzählt, dass man an der Art wie das Herz schlägt auf die Gefühle des Menschen Rückschlüsse ziehen kann? Anscheinend gibts da bereits Apps mit dem man das anfangen kann zu messen – sowas muss ich unbedingt haben.

Ist irgendwie noch spannend der Gedanke – du kannst direkt von deinem Handgelenktracker ablesen ob du heute eine schlechte Laune hast, Sauer bist oder Traurig – denke für Psychologen ist das eine geile Idee 🙂 Wir leben wirklich in einer spannenden medizinischen Zeit.

Es war sehr spannend zu sehen wie gross das Gehirn einen Einfluss auf den Körper haben kann.

Zmittag

Als nächstes gab es dann Zmittag und wie immer war es einfach megafein…
Bei einem grossen Buffet wartet auf uns:

Ein Salat

Selbstgemachte Spätzli, mit Gemüse und einem pikantem Hackbraten (Ja er war aus Fleisch)

Und dann gabs noch Reis mit einem Gemüsecurry

Menschenmögliches

Die erste Session am Nachmittag die ich besucht habe, ging es um das Unispital Zürich und den Notfall und was die Ärzte da alles tun damit man gerettet wird, wenn man da eingeliefert wird.

Da man selten so einen spannenden Einblick bekommt – war es sehr spannend zu hören was die Barcampteilnehmerin so erzählte (Sie ist immerhin (hoffe ich erzähle keinen Scheiss) Oberärztin im Notfall da im Uni Spital…

So hat sie uns gezeigt, wie die Maschinen aussehen die sie Einsetzen um ein Menschen zu retten oder sehr spannende künstliche Herzen

Parallel wurde dann wieder das kleine Kirchtürmli bestiegen. Ich ging diesmal nicht mit, war ich doch im letzten Jahr schon drauf und es gibt ein lustiges Youtube Video wo man mich fluchen hört.

Warum man kein WhatsApp einsetzen sollte

Als nächstes war ich in einer Session wo der referierende Teilnehmer uns sagte, warum wir WhatsApp nicht verwenden sollten – so Datenschutz, Verschlüsselung usw.

Man kann darüber sich Gedanken machen und aufs gute hoffen oder man geht davon aus, dass Datenschutz ein Konstrukt ist dass es heute nicht mehr gibt. Staaten und Konzerne werde immer vollen Zugang zu allen Daten aus dem Internet haben und damit Schindluder betreiben.

Ich selbst verwende ja WhatsApp vor allem für meine Online Shops wo Kunden sehr einfach und schnell eine Beratung bekommen und ja für mich ists ein Umsatzfaktor.

Zvieri

Dafür gab es einen feinen Schoggikuchen.

Meet and Work

Seit nun gut einer Woche ploppte bei mir in Facebook immer wieder eine Seite auf die sich „Meet and Work“ nennt. Bisher wusste ich nicht um was es da geht, sehe nur dass das Marketing wunderbar funktioniert. Als dann so eine Session geplant war, habe ich mich entschieden mich damit näher zu befassen und habe die Session dann auch besucht.

Und so liefen wir dann an einem Samstag Nachmittag, mitten in der chaotisten Zeit durch die Innenstadt von Zürich an die Bahnhofstrasse.

Da wurden uns dann die Räumlichkeiten von Meet and Work vorgestellt.

Es ist also ein neuer Dienst wo man Meetingräume für Seminare und Sitzungen mieten kann – es ist also kein CoWorking wie ich zuerste dachte.

Coole Elektronische White Boards haben die da 🙂

Abschluss-Session

Danach war eigentlich der Sessionteil der Barcamps fertig. Jetzt gab es noch eine kurze Abschlusssession wo man Feedback den Organisatoren geben konnte und Wünsche und Verbesserungsvorschläge.

Die Orgas hörte interessiert zu

Und es wurde sogar alles schön notiert.

Danach gab es noch ein gemütliches grillieren auf dem Dach. Wir haben da wieder sehr spannende Diskussionen geführt.

So habe ich die Chance gepackt und einen IT Anwalt aus Zürich zum Thema „Datenschutz in der Schweiz und die Anpassung von dieser Sache“ auszuquetschen 🙂 Danke @yvesgogniat für die nette Diskussion und Aufklärung.

Und so endete der Tag dann – ich fuhr so irgendwas zwischen 21 und 22 Uhr mit dem Zug nach Hause und wie man sehen kann, war ich ein wenig fertig 🙂

Fazit

Wie ich schon vermutet habe, war das Barcamp Schweiz 2018 wieder eine geniale Sache – ich habe mich riesig gefreut alte und neue Bekannte und Freunde zu treffen, mit ihnen zu diskutieren und spannende Sessions geniessen zu können.

Ich hoffe das es im nächsten Jahr wieder so ein Barcamp in Zürich geben wird – da reise ich dann nämlich ausnahmsweise immer gerne nach Zürich…

Wir sehen uns hoffentlich da auch wieder.







Über

Eric-Oliver Mächler

Seit 2005 bin ich ein aktiver Blogger. Ich kenne die Kniffe und die Tricks um einen Blog erfolgreich zu machen. Hier gebe ich diese kleinen Tricks gerne weiter und freue mich, wenn ich euch helfen kann. Hier erfährt man mehr über mich.

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