Jaja Facebook und Twitter sind mal wieder ganz schön am Sperren. Nun ich weiss das aus 1. Hand – hat es mich doch Facebook im Jahr 2018 ganze 3x getroffen und zwar wegen Nichtigkeiten. Mich persönlich hat das nicht wirklich gestört – immerhin konnte ich so einen erfolgreichen Facebook Entzug machen und bin nun anstatt 6x täglich da drauf nur noch 1x in der Woche 🙂 und meine Timeline ist schön leer.

Facebook hat nun auch eine Ausstellung gesperrt und zwar weil 10vor10 ein CH Nachrichtensendung einen Beitrag über die Ausstellung gebracht hat und sie das auf Facebook geteilt haben. Leider waren im TV Beitrag aber ein paar Brüste zu sehen.

Also auch hier wurde wie bei mir ein normaler Beitrag einer TV Station / Zeitung zum Verhängnis.

Wenn man die Anzahl Leute anschaut die Facebook täglich als Newsquelle verwenden, dann sind das was 2 Milliarden jetzt? Also kann man schon fast von Systemrelevant sprechen. Und aus diesem Grund ist es ziemlich frech wenn Amerikaner legale Inhalte einfach so sperren und man nichts dagegen tun kann. Ich denke hier sollten die Länder mal aktiv werden und Gratisklagen gegen Facebook wegen Sperren zulassen. Wenn ein Post Ilegal ist bezahlt der User eine Busse und wenn es legal ist – also im Rahmen der Meinungsfreiheit ist – muss Facebook 100’000 CHF dem Beitragsschreiber als Strafe für die Sperre bezahlen.

In Deutschland wurde gerade Facebook vor Gericht deswegen verurteilt.

Die deutsche „taz“ hatte 2017 über die Aktion der als rechtsextrem eingestufte Gruppierung „Identitäre Bewegung“ berichtet, die versucht hatte, NGOs im Mittelmeer bei der Rettung von Flüchtlingen zu behindern. Auf Facebook wurde der Artikel geteilt. Ein Nutzer echauffierte sich dabei darüber, dass die Crew des zur Aktion gecharterten Schiffs „C-Star“ als rechtsextrem eingestuft wurde.

Darunter kommentierte eine Nutzerin: „Vollpfosten sind Vollpfosten und basta.“ Facebook löschte diesen Kommentar und sperrte das Facebook-Konto der Frau für 30 Tage. Das Netzwerk begründete die Sperre damit, dass die Nutzerin den Kommentator gemobbt habe. Nun, eineinhalb Jahre später, gibt das Amtsgericht Tübingen aber der Nutzerin Recht, denn mit dem Kommentar sei der Nutzer nicht gemobbt worden, er sei auch gar nicht gemeint gewesen.

Das Amtsgericht stellte fest, dass Facebook seine Pflichten durch die Sperre verletzt habe. „Facebook habe sich vertraglich verpflichtet, eine Kommunikationsplattform bereitzustellen und Inhalte der Kunden zu veröffentlichen“, heißt es bei der „taz“. Eine Sperre sei demnach nur bei der Verletzung der Gemeinschaftsstandards möglich, was hier nicht der Fall sei.

So sei die Bezeichnung Vollpfosten zwar herabwürdigend, aber keine Hassrede, sondern ein „überspitzter, polemischer“ Kommentar, der von der Meinungsfreiheit gedeckt war. Die Nutzerin habe die C-Star-Crew bei einer auf Öffentlichkeit ausgelegten Aktion kommentiert, anders wäre es bei einer „Privatperson“. Abgelehnt wurde dagegen der Antrag, dass der Satz „Vollpfosten sind Vollpfosten“ nie wieder eine Sperre zur Folge haben dürfe. Es komme laut Gericht auf den Kontext an. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Aber auch Twitter fängt an zu sperren – da hat es mich noch nie erwischt und ich bin seit 10 Jahre dabei. Aber vor 1 Jahr wurde das Republik Magazin gegründet und das hat natürlich auch einen Twitter Account eröffnet. Nun Anfang Woche wurde das 1. jährige Jubiläum gefeiert und wurde prompt gesperrt weil sie Minderjährig sein sollten…. (Jetzt 4 Tage später wurde das Konto wohl auf Druck der Presse wieder freigeschalten).

Es gibt also fast täglich Fälle wo die Amerikaner was gegen die freie Meinungsäusserung und gegen das Gesetz verstossen, und niemand macht was dagegen….

Übrigens wenn ihr ein wenig auf Twitter oder Facebook mit der Suche rumspielt, dann findet man über Erschiessungsvideos zu Köpfungsvideos zu anderen Perversitäten (nein ich mein nicht #IBES) einfach alles – und diese Konten werden natürlich nicht gelöscht….

Schon noch krass irgendwie


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