Jede Firma will heute irgendwas mit Influencer Marketing machen und wissen nicht wo und wie sie anfangen sollen.

In diesem Video habe ich 10 Fehler aufgelistet, die man als KMU / Firma / #Unternehmen unbedingt vermeiden sollte, damit man eine erfolgreiche Influencer Beziehung aufbauen kann mit der beide Seiten profitieren können.

Mit diesen 10 Punkte, werden alle Bereich abgedeckt die man wirklich genau anschauen sollte. Denn beide Parteien wollen in der Beziehung Unternehmen vs #Influencer mit einem guten Gewissen und mit einem guten Gefühl heraus gehen. Denn wenn beide Seiten zufrieden sind, dann ist man bereits ein gutes Stück weiter und dem Erfolg einer Influencer Kampagne bereits ein ganzes Stück näher.

Die Top 10 Fehler die man im Influencer Marketing nicht machen sollte

1. Die Ziele werden nicht klar definiert

Bevor man überhaupt mit Influencer Marketing anfangen kann, muss man genau wissen wohin die Reise gehen soll. Was will man bewerben, wie soll das umgesetzt werden usw. Ohne genauen Ziele verzettelt man sich zu leicht und verliert den Fokus

2. Kein Fokus gesetzt

Wenn man sich nicht auf einen Fokus konzentriert, verzettelt man sich und wird abgelenkt. Darum ist es wichtig ganz konzentriert am Plan festzuhalten und nicht einfach Mittem im Weg die Richtung zu ändern.

3. Unpassende Influencer verwendet

Wichtig ist auch eine genaue Influencer Research zu machen. Man muss wissen, wer in meinem Business zu den Top Influencern gehört und wirklich was versteht, wer nur Schmarotzer ist und profitieren will und so weiter. Darum ist es wichtig, dass man schon Monate im Vorfeld sich mit der Suche nach dem passenden Influencer beschäftigt (oder man sucht sich jemand, der ein gutes Netzwerk hat oder beauftragt eine gute Firma für diese Aufgabe). Denn wenn man die falschen Influencer auswählt, kann das die Influencer Kampagne zerstören

4. Die falsche Story erzählt

Jeder Influencer braucht eine Story mit der er arbeiten kann. Ist es der Frühstücktisch mit dem Schokoladenpudding oder ist es das Frühstückswürstchen auf der Autobahn. Wenn man den Influencern keine Story gibt, an die sie sich halten sollen, wird jeder Influencer seinen eigenen Weg gehen und dann hat man mal den Schokoladenpudding in der Badewanne, mal als Sauce über die Spagetti geschmiert oder mal als Haarfärbemittel eingesetzt. Und das ist dann nicht immer im Sinn des Unternehmens.

5. Kein Vertrauen in die Influencer haben

Man muss als Unternehmen auch die Kontrolle ein Stückweit abgeben und den Influencer machen lassen. Nichts ist schädlicher als Mikromanegment wo jeder Strich zuerst abgesegnet werden sollte oder überhaupt keine Kontrolle.

6. Kein Vertrauen in die Kreativität der Influencer haben

Man sollte auch der Kreativität der Influencer vertrauen und sie einfach machen lassen. Ihr habt ja bereits die Influencer ausgesucht und wisst also wie diese Influencer mit ihrer Community umgehen und Dinge präsentieren. Wer jeden Schritt überwacht, kritisiert der lässt dem Influencer keine Luft für die Kreativität und das ist der Tod der Kampagne. Wenn ihr nämlich wirklich alles bereits als Unternehmen durchgescriptet habt, dann könnt ihr gleich Schauspieler engagieren und sie eure Texte vorlesen lassen, dann müsst ihr kein Influencer Marketing betreiben.

7. Zuviel Raum den Influencer für Kreatives lassen

Das heisst aber nicht, dass man die Influencer völlig sich selbst überlassen sollte. Es ist wie bei Kindern, man gibt ihnen alle Informationen die sie brauchen und dann vertraut man ihnen, dass sie kein Blödsinn machen – aber man überwacht sie trotzdem leicht. Wenn man einen guten Draht zum Influencer aufbaut, dann kann man auch während des Entstehungsprozess des Video / Post sich mit dem Influencer absprechen. Der Influencer weiss dann, was das Unternehmen will und nicht will und er muss somit die Arbeit nicht doppelt machen – das spart Nerven und Zeit.

8. Kein Vertrag aufsetzen

Als Unternehmen sollte man alle Regeln, Pflichten und Wünsche in einem Vertrag genau aufsetzen. Denn wenn jede Partei weiss was die Pflichten und Aufgaben sind, so gibts keinen Ärger und es ist alles Rechtlich abgesichert. Vergisst nicht, es gibt viele da draussen die sich Influencer nennen, aber nichts weiter als Schmarotzer sind mit 100’000 gekauften Followern und 0 Interaktion und sich fürstlich durch Ahnungslose Unternehmen alles finanzieren lassen.

9. Den Influencer danach einfach abservieren

Wenn man eine gute Influencer Beziehung aufbauen möchte, dann sollte man auch den Influencer vor, während und nach der Kampagne immer noch betreuen. Denn wenn man schon eine gute Partnerschaft gefunden hat, dann kann man die für die nächste Kampagne wieder benützen und erspart sich so viel Zeit und damit auch viel Geld. Beide Parteien profitieren mit einer langfristigen Zusammenarbeit.

10. Nicht aus den Fehlern lernen

Wie immer ist es am Schlimmsten wenn man aus den eigenen Fehlern nichts lernt. Darum sollte man nach einer Kampagne auch mit den Influencer zusammensitzen und sie ausfragen – auch sie haben Fehler gemacht oder gesehen wie das Unternehmen Fehler machte. Wenn man alle Fehler erkennt und daraus dann lernt, dann ist man auf einem guten Weg für weitere erfolgreiche Influencer Kampagnen.

Wem das jetzt zu viel Text war, der kann alles gemütlich in meinem Youtube Video nachschauen.

Das Youtube Video von mir wo ich das nochmal erkläre

Fazit

Ich liebe gute Influencer Kampagnen. Die Firma profitiert von der fremden Community und der Influencer von einer guten Partnerschaft. Leider gibts immer noch viele Firmen wie auch Influencer die viele Fehler total unnötigerweise immer und immer wieder machen.

Was denkt ihr – gibts noch einen Fehler den ich vergessen habe zu erwähnen? Ich freue mich auf euer Feedback und wünsche euch spannende Influencer Kampagnen mit euren Partnern.





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