Wie ihr wisst, bringe ich immer wieder Beispiele, wie man gutes oder schlechtes Social Media macht. Mit Mitarbeitern, die gutes Social Media machen, kann man als Firma nämlich viele „Fails“ retten. Wir alle wissen, wir alle machen Fehler und das ist keine Schande – wichtig ist dann halt einfach, wie man darauf reagiert und was man daraus lernen kann.
Heute möchte ich euch ein Beispiel eines Hotels aus Sizilien / Italien zeigen.
Im Hotel San Domenico Palace in Taormina (Sizilien) war wohl eine Familie und eine 18-jährige Tochter hat wohl ein Plüschtier als „emotional support animal“. (Ich lass das jetzt mal so stehen – ich weiss nicht, ob es sowas gibt oder nicht.)
Also ging ein Drama los, welches das Hotelpersonal in eine super Social-Media-Kampagne umgewandelt hat.
Anscheinend hat sie dann irgendwann festgestellt, dass das Plüschtier nicht mehr da war.
Sie ging dann zur Rezeption, um es zu melden.
Für die Tochter war der Hotelaufenthalt danach nicht mehr so schön und das Hotel hat das Stofftier wohl nicht schnell auffinden können.
Später haben sie dann das Hotel über WhatsApp nochmal kontaktiert und sie auf das verschwundene Stofftier aufmerksam gemacht. Sie haben da auch gleich eine mögliche Erklärung mitgeliefert, warum das Stofftier auf einmal weg war.
Das Hotel hat sich dann auf die Suche gemacht und der Familie dann auch Feedback gegeben – man hat das Stofftier Rosie gefunden.
Damit hätte man jetzt bereits die Geschichte beenden können – pack das Stofftier in eine Box und schickt es ab. Aber nein – sie haben was Besseres gemacht.
2 Wochen später kam dann das Paket an und darin enthalten war auch noch eine kleine Überraschung.
Rosie war so sauber wie noch schon lange nicht mehr – nach der Tour durch die Waschmaschine auch keine Überraschung und dazu gab es dann auch einen kleinen Brief und zur Überraschung der Familie auch ein kleines Booklet.
In diesem Booklet sind Fotos abgedruckt worden, die Rosies Hotelaufenthalt und Abenteuer gezeigt haben.
Fazit
Wenn man als Unternehmen mit einem offenen Kopf durch die Welt geht, dann findet man immer wieder Gelegenheiten, um ein negatives Erlebnis in ein gutes Erlebnis umzuwandeln, und wenn man dann will, kann man daraus sogar ein geniales Social-Media-Stück machen. Ich bin sicher, diese Familie wird wiederkommen und da diese Familie dieses Abenteuer auch auf TikTok usw. geteilt hat – werden sicher andere noch auf dieses Hotel aufmerksam werden und womöglich da ihre nächsten Ferien buchen.
Also liebe Unternehmer, lernt daraus! Gebt euren Mitarbeitern die Freiheiten, solche Aktionen zu machen. Ich bin sicher, die Aktion hat nicht mehr als ein paar Euros gekostet, aber es wird viel mehr Geld wieder zurückkommen. Um es in Marketing-Blabla zu sagen – der ROI ist hier sicher sehr positiv …
Ich liebe solche Geschichten, vor allem in verrückten Zeiten, wie wir sie gerade haben.








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