ZEN Browser – Der Chrome Killer oder nur ein weiterer Browser?

von Eric-Oliver Mächler | Mai 31, 2026 | Technik | 0 Kommentare

Schlagwörter: Browser

Ich höre jetzt seit mehreren Monaten immer wieder von diesem neuen Browser namens ZEN Browser. Überall wird erzählt, dass das der nächste Browser sei und sogar der Chrome-Killer sein soll.

Ich bin seit Längerem wieder auf der Suche nach einem neuen Browser – bis vor so 2 Jahren habe ich fast nur noch Chrome verwendet, aber nachdem Google da angefangen hat, Dinge einzubauen, die mir nicht gefallen, z. B. ihr Kampf gegen Ad-Blocker, habe ich angefangen, wieder mehr rumzuschauen.

Ich habe Brave ausprobiert und bekomme jedes Mal einen Lachanfall über diesen Scam. Und so arbeite ich bisher nur noch mit Firefox. Das einzige Problem mit Firefox ist: Wenn man ein Video auf YouTube anschaut und einen älteren Computer hat wie ich (Version 2019), dann drehen CPU und Lüfter durch.

Jetzt habe ich endlich mal den Zen Browser angeschaut.

Zuerst einmal muss man wissen: Der Zen Browser basiert auf Firefox – darum hatte ich von Anfang an kein grosses Vertrauen in dieses Stück Software. Es ist wie diese 1000e angeblichen KI-Firmen, die nichts anderes sind als ChatGPT-API-Firmen.

Aber ich habe ihn heruntergeladen.

Und dann gleich installiert.

Angeblich soll dieser Browser besonders auf die Privatsphäre achten – und bei der Installation kann man direkt auswählen, welche Suchmaschine man verwenden möchte.

Und nachdem man ihn fertig installiert hat, sieht der Browser so aus. Als Erstes fällt auf, dass die URL-Bar und alle Tabs auf der Seite sind. (Ja, man könnte das auch auf der rechten Seite anzeigen lassen oder die Navbar oben.)

Cool ist: Wenn man will, kann man diese Sidebar auch ausblenden, und dann sieht die ganze Webseite so aus.

Von links bis rechts, von oben bis unten, ist alles nur noch Browser. Ja, das sieht cool aus und macht den Browser spannend.

In der Sidebar habe ich die Möglichkeit, alle Tabs schön zu sehen und von einem Tab zum anderen zu springen. Cool ist, dass ich oben Webseiten in die Essentials verschieben kann. Ich habe da Chefblogger, Facebook, Matrix und Mastodon hin verschoben. Da kann ich mit einem Klick auf den Button diese Seiten öffnen, die immer aktiv sind. Eine coole Sache.

Zur Privatsphäre ist es so:

Wie ich schon oben sagte, basiert alles auf Firefox, und wie andere YouTuber herausgefunden haben, telefoniert der Browser darum ziemlich weit rum. Die Entwickler von Zen behaupten wohl, dass sie alles tun, was sie können, um das zu verhindern, und ja, das Projekt ist relativ jung – aber eben zwischen BLABLA und Wahrheit liegen hier Welten. Ich gehöre eh zu den Leuten, die keiner Firma glauben, dass sie Privatsphäre ernst nimmt. Wenn man will, dass Privatsphäre hochgehalten wird, dann muss man Software selbst hosten und meistens auch selbst programmieren.

Fazit

Der Browser ist eine interessante Sache. Dank der Firefox-Integration funktionieren auch die Browser-Erweiterungen von Firefox. Was mich betrifft: Mein Computer dreht nicht durch, wenn ich mehrere YouTube-Videos laufen lasse – anscheinend ist der Zen Browser leichter als das Original Firefox.

Ich werde ihn weiterhin testen und sicher mal ein Video darüber machen. Ob es wirklich der Chrome Killer ist, wird die Zukunft zeigen.

Kennt ihr den Zen Browser? Setzt ihr ihn ein? Welche Browser setzt ihr ein? Ich freue mich über eure Kommentare.

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