unterschreibenNachdem wir ja die Blogger gefunden und beobachtet haben, das Angebot für die Blogger definiert und auch den 1. Kontakt erfolgreich hergestellt haben, kommen wir jetzt zum Deal. In diesem Schritt gibt es eigentlich keine Überraschungen mehr für das Unternehmen und auch für den Blogger ist bisher alles klar. Aber eine einfache „Hallo Blogger“-eMail ist noch lange kein Deal, da muss schon noch mehr geleistet werden.

Als ihr im 2. Schritt das Angebot für die Blogger definiert habt, dann habt ihr hoffentlich das auch in einem schönen Projektdokument zusammengefasst. Darum sollte es keine Hexerei mehr sein, die Punkte die den Blogger direkt betrifft, heraus zu kopieren und in einem eigenen Dokument zusammen zu fassen. Dieses Dokument muss dann auch dem Blogger übermittelt werden. Natürlich müsst ihr nicht den von euch gewünschten ROI (Return of Investment) und die KPI (Key Performance Indicator) dem Blogger verraten. Also schaut, dass ihr wirklich nur Dinge in diesem Dokumenten drinn stehen habt, die ihn auch wirklich interessieren.

In diesem Dokument ist es wichtig, dass man alle Punkte schön auflistet.

Dokumenten-Inhalt

  • Was hat der Blogger zu tun
  • Wo hat der Blogger das zu machen
  • Wie registriert das Unternehmen die Aktion des Bloggers
  • Wer ist für den Blogger zuständig
  • Wie kann der Blogger die zuständige Person erreichen und wie schnell reagiert diese
  • Wie viel verdient der Blogger / Abrechnung des Bloggers
  • Wie bekommt er es.

Das alles tönt ziemlich nach trockenem Vertrags-mist, ist aber sehr wichtig. Denn nicht nur möchte der Blogger genau wissen was seine Rechte und Pflichten sind, sondern auch das Unternehmen möchte sich absichern. Es gibt nämlich nichts schlimmeres für einen Blogger, wenn er vom Unternehmen im Regen stehen gelassen wird und sich die einzelnen Aufgabenpunkte sogar widersprechen. Auch ists für das Unternehmen sehr unangenehm wenn er viel Zeit investiert hat um den Blogger anzusprechen und er dann auf einmal nicht das liefert was er sollte.

Natürlich könnte eine der Parteien den Anderen vor Gericht zerren, aber bei wenigen hundert Franken Wert, wird das Gericht mehr kosten, als die eigentliche Aktion.

Ich empfehle, dass der Vertrag schriftlich gemacht wird und von beiden Parteien unterzeichnet wird. Ich habe es schon mehrmals erlebt, wie Abmachungen in Mails von jemand ignoriert wurden oder das man telefonische Abmachungen auf einmal „vergessen“ hat. Schriftliches ist einfach besser und sicherer – für beide von euch.

Das Ziel

Das Ziel in diesem Schritt ist ganz einfach – beide Parteien (Blogger und Unternehmen) müssen ihre Pflichten und Rechte kennen und einverstanden sein.

Sobald beide Parteien dann den Vertrag unterzeichnet haben, kann die eigentliche Aktion beginnen. Glaubt mir, erst jetzt gehts für die Firma und den/die Blogger erst richtig los.

Blogger-Relations: Die 6 Schritte zum Ziel!

  1. Recherchieren
  2. Angebot definieren
  3. Kontakt Aufnahme
  4. Deal
  5. Betreuung
  6. Nachbearbeitung

Über

Eric-Oliver Mächler

Seit 2005 bin ich ein aktiver Blogger. Ich kenne die Kniffe und die Tricks um einen Blog erfolgreich zu machen. Hier gebe ich diese kleinen Tricks gerne weiter und freue mich, wenn ich euch helfen kann. Hier erfährt man mehr über mich.

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